Nicht nur das iPhone SDK für Software von Drittherstellern präsentiert Apple an diesem Donnerstag in Cupertino, sondern auch das iPhone OS 2.0, das wesentliche Neuerungen insbesondere für die Nutzung des iPhone in der Geschäftswelt verspricht: Direkten Zugriff auf Microsofts Exchange Server, Löschen des iPhone-Inhalts nach einem Diebstahl und deutlich verbesserten Zugriffsschutz.
Bereits mit dem nächsten Software-Update für das iPhone erfüllt Apple einige der Wünsche,
die einige Tage zuvor John C. Welch für die Kollegen von der US-Zeitung Macworld zusammen getragen hatte, unter anderem die eingangs erwähnten Notfallmaßnahme, mit der man alle Daten auf dem iPhone löschen kann.
Darüber hinaus gibt es einen besseren Zugriffsschutz anstelle der einfachen PIN und Zugriff auf geschützte WLAN-Verbindungen (WPA2 wird künftig unterschützt). Außerdem die Möglichkeit VPN-Verbindungen aufzubauen und Werkzeuge, mit denen eine Firma erzwingen kann, dass gewisse Sicherheitsmaßnahmen vom iPhone-Besitzer nicht abgeschaltet werden.
Wichtigster Punkt aber dürfte auch hierzulande die Integration mit Microsoft Exchange Server werden. Das iPhone bekommt von Apple ein Active-Sync-Plugin (entwickelt mit einer Lizenz von Microsoft), so dass man als iPhone-Besitzer direkt auf den Server zugreifen kann.
Das iPhone kann damit künftig E-Mails, aber auch Termine, Notizen und Adressdaten direkt von einem zentralen Server bekommen.
"iPhone 2.0" kommt zeitgleich mit dem App Store und dem iPhone 3G Anfang Juli.
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