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iPhone-OS 3.1 erlaubt Entwicklern das Testen über WLAN

15.07.2009 | 13:50 Uhr |

Mit einer neuen Betaversion der iPhone-Software 3.1 schaltet Apple das Testen von iPhone-Apps per WI-FI frei. Entwickler können ihre Programme jetzt auch ohne USB-Kabel überwachen und analysieren.

Laut dem Onlinemagazin Ars Technica hat Apple kürzlich eine neue Vorab-Version der iPhone-Firmware 3.1 an die Entwickler verteilt. Diese Version bringt den Entwickler eine entscheidende Neuerung: Sie können ihre Programme jetzt auch drahtlos testen. Wenn ein Programm beinahe fertig entwickelt ist und die Testphase erreicht, dann konnten die Entwickler dies bislang nur mittels iPhone-Simulator am Mac oder einem per USB angeschlossenen Gerät testen.

Mit "Instruments" können Entwickler ihre Apps analysieren.
Vergrößern Mit "Instruments" können Entwickler ihre Apps analysieren.
© Apple

Jetzt kann man Programme auf per WLAN analysieren. Das Entwickler-Tool "Instruments" funktioniert unter der Firmware 3.1 auch drahtlos. Dies ist insbesondere für die Programmierer wichtig, die den Dock-Anschluss des iPhones zum Testen mit einem anderen Gerät belegen müssen. Instruments misst die Stabilität und das Verhalten des Programms. Dazu sammelt das Tool Daten und stellt sie in einer Zeitleiste dar. Diese Neuerung könnte für neues Zubehör mit neuen Funktionen sorgen, da es Entwicklern auf diese Weise leichter fällt, entsprechende Erweiterungen zu schreiben, die externe Hardware wie einen Empfänger benötigen.

Einige Dinge funktionieren nicht über WLAN. Um Test-Apps aus Xcode auf einem iPhone zu installieren oder zu debuggen muss man das Gerät wie zuvor per USB-Kabel an den Mac anschließen. Diese Vorabversion von 3.1 ist bereits die zweite Beta, die Apple den Entwicklern zum Testen ausgeliefert hat. Zuvor wurde bekannt, dass das Update auf 3.1 die Unterstützung der neuen Open-GL-Schnittstelle im iPhone 3G S verbessern soll und möglicherweise die Sprachsteuerung auch per Bluetooth-Headset erlaubt.

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