iPhone OS 3: Bluetooth neu entdeckt
Eine Peer-to-Peer-API für Bluetooth könnte zu neuen Dimension in puncto Datentausch zwischen iPhones führen.
Jedes iPhone hat Bluetooth, doch benutzen kann man es eigentlich nicht, denn mit Ausnahme drahtloser Telefon-Headsets konnte das iPhone bislang keine Geräte per Bluetooth ansprechen.
Mit einer neuen Programmierschnittstelle (API) soll sich das nun ändern. Jedes Programm kann nun via Bluetooth Kontakt zu anderen iPhones in der unmittelbaren Umgebung aufnehmen. Das soll sogar ohne das lästige "Pairing" funktionieren. Dazu erweitert Apple seine Zero-Conf-Schnittstelle "Bonjour", die dann "Bonjour Plus" heißt.
Anwendungsbeispiele wären vernetzte Spiele, die auch ohne Internetverbundung funktionieren. Oder schneller Adressenaustausch für kleine Teams.
A2DP nun integriert
In iPhones 3G zieht endlich auch das A2DP-Protokoll ein. Damit lässt sich Musik in hoher Qualität und in Stereo via Bluetooth zu einem Empfänger übertragen. Das kann ein drahtloser Kopfhörer oder auch ein Autoradio sein. Der originale iPod Touch bleibt mangels Bluetooth-Modul außen vor, der im September auf den Markt gekommene iPod Touch 2G kann jedoch Bluetooth nutzen. Anwender des originalen iPhones müssen auf A2DP verzichten, der darin integrierte Bluetooth-Chip ist dafür nicht geeignet. Eine weitere Neuerung für drahtlose Verbindungen ist das WiFi-Auto-Login.
Nicht nur per Bluetooth, sonder auch über die Dock-Schnittstelle spricht Apple mit iPhone-Peripherie. Hersteller von Lautsprechersystemen, Radioweckern oder anderer Hardware finden im neuen iPhone SDK nun einige APIs, mit deren Hilfe sie iPhone-Software entwickeln können, die ihre Geräte steuern. So seien laut Apple etwa iPhone-Apps denkbar, welche die Equalizer-Einstellungen angeschlossener Soundsysteme steuern.
Info: Apple





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