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Munster: iPhone wächst erst wieder im Herbst

13.01.2016 | 10:53 Uhr |

Verkauft sich das iPhone wirklich schlechter als vor einem Jahr? Analysten scheinen davon überzeugt, hoffen aber auf das iPhone 7.

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster legt sich fest: Im März-Quartal werde Apple erstmals weniger iPhones als im Vorjahr verkaufen. Konkret rechnet Munster mit einem Absatz von 55 Millionen iPhone. Im Vorjahr waren es 61,5 Millionen Stück, bisher standen die Erwartungen bei 62,5 Millionen Geräten. Auch im Juni-Quartal werde der Verkauf zurückgehen, ehe im Herbst wieder Wachstum einsetze. Munster zieht seine Schlüsse aus Berichten aus der Zuliefererkette, nachdem Apple die Produktion zurück gefahren habe .

Apple ist es bislang noch in jedem Quartal gelungen, mehr iPhones als im gleichen Zeitraum des Vorjahres zu verkaufen. Die Bilanz für das Dezemberquartal wird Apple am 26. Januar vorlegen, im ersten Quartal 2014/15 verkaufte Apple 74,5 Millionen iPhones. Im Weihnachtsgeschäft dieses Jahr dürften es wieder mehr gewesen sein, vor allem weil das erste Verkaufswochende Ende September bereits teilweise in das Dezemberquartal fiel. Am ersten Wochenende setzte Apple mit 13 Millionen Verkäufen einen neuen Rekord, doch schon vor Weihnachten kursierten Gerüchte, die neue Generation würde sich vergleichsweise schleppend verkaufen .

Die Apple-Aktie bleibe trotz der gesunkenen Verkaufserwartung bei Piper Jaffray eine Empfehlung, die Einstufung lautet "Overweight" und das Kursziel gibt Munster mit 179 US-Dollar an. Derzeit durchwandert AAPL an der Nasdaq ein lokales Minimum, ist gestern nach einem Plus von fast zwei Prozent aber wieder über die 100-Dollar-Marke geklettert.

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