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Spiel: Equilibrio für das iPhone

19.05.2009 | 14:54 Uhr |

Die Beschleunigungssensoren des iPhone erlauben Entwicklern abenteuerliche Umsetzungen von Spiele-Ideen. Das Geschicklichkeitsspiel Equilibrio überzeugt mit seiner Physik, weist aber andere Mängel auf.

Equilibrio: teils_unuebersichtlich
Vergrößern Equilibrio: teils_unuebersichtlich

Der belgische Softwareentwickler Fishing Cactus hat das ursprünglich für Nintendo Wii entwickelte Labyrinth-Spiel Equilibrio für das iPhone portiert. Unter Ausnutzung der Beschleunigungssensoren steuert dabei der Spieler Stahl-, Stein- und Papierkugeln durch Labyrinthe und kann auf dem Weg Bonuspunkte sammeln. Das Ziel ist jedoch durch einige Hindernisse verstellt, etwa Säurebäder für die Stahlkugel oder harte Mauern, gegen die man die zerbrechliche Steinkugel nicht zu flott steuern sollte.

Das Spiel ist dank seiner glaubwürdigen Physik kurzweilig, in der kostenlosen LE-Version stehen 15 Levels zum Ausprobieren bereit, bsi zu vier Spielerprofile verwaltet die LE-Fassung. Die Vollversion für jetzt 1,59 Euro und später 2,99 Euro bietet 60 Levels, drei Spielmodi (Conquest, Challenge mit Spiel gegen die Maschine oder die Zeit, Random Levels), 23 zu erspielende Trophäen und die Möglichkeit, die Stände für bis zu vier Spieler zu sichern.

Drolliges Deutsch, nicht nur hier
Vergrößern Drolliges Deutsch, nicht nur hier

Was in der von uns getesteten LE-Version nicht gefällt: Die Begleitmusik ist ein fade, die Übersichtlichkeit geht in einigen Levels verloren und die Lokalisierung hält teils abenteuerliche Texte bereit die zu allem Überfluss zu kurz aufpoppen, um alle Anweisungen lesen zu können. Auch die Grafik ist nicht immer zufriedenstellend. Ein etwas ausführlicherer Test der Vollversion inklusive Wertung folgt.

Equilibrio im App Store , Equilibrio LE im App Store

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