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Jobs erklärt Locationaffäre mit mangelnder Aufklärung

28.04.2011 | 07:32 Uhr |

In einem Telefoninterview mit der Website All Things D aus dem Netz des Wall Street Journals hat Steve Jobs gestern Apples Erklärung zur Speicherung von Ortungsdaten weiter ausgeführt und erneut betont, man habe niemanden verfolgt

iPhone Tracker
Vergrößern iPhone Tracker

Die von iPhone Tracker angezeigten Daten stammen laut Apple und Jobs aus einer Datenbank, die Apple zur Ortsbestimmung nutzt und die auf den anonymisierten Ortungsdaten von dutzenden Millionen von iPhones aufbaut. Ein Programmierfehler habe dafür gesorgt, dass die Daten länger im Cache des iPhones verbleiben als es notwendig ist.

Im Interview vermied es Jobs, über die Praktiken der Konkurrenz zu sprechen, Anfang der Woche hatte er noch in einer E-Mail an einen Mac-Rumors-Leser behauptet, Google würde Android-Nutzer sehr wohl tracken. Stattdessen betonte er, dass jede iOS-App fragen muss, ob se die Ortsinformationen verwenden darf - Apple habe strikte Richtlinien für den Umgang mit personenbezogenen Daten und befolge diese auch.

Insgesamt habe die IT-Industrie Anwender zu wenig über das komplizierte Thema aufgeklärt, meinte Jobs: "Wenn neue Technik auf die Gesellschaft trifft, folgt eine Zeit der Anpassung und Aufklärung. Wir haben - als Industrie - die Leute nicht gut über die ausgetüftelten Details aufgeklärt, denke ich. So haben die Leute in der letzten Woche falsche Schlussfolgerungen gezogen."

Apple freue sich auf die Befragung der US-Behörden zu dem Thema. Apple wurde dazu gebeten, bestätigte Jobs , und werde vor dem Kongress Aussagen machen.

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