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iPhone-Upgrade-Programm wohl beliebter als erwartet

18.02.2016 | 15:56 Uhr |

Mit dem Upgrade-Programm bietet Apple den Kunden einen ganz speziellen Dienst an, um jedes Jahr das neueste iPhone besitzen zu können. Für eine monatliche Gebühr erhält der Apple-Kunde für ein Jahr ein iPhone, bis die neueste Generation auf dem Markt ist. Dieses Programm stellt sich nun als erfolgreicher heraus, als anfangs erwartet wurde.

Update 18.02: iPhone-Upgrade-Programm auch in Deutschland erfolgreich

Was für die USA stimmt, muss nicht zwangsläufig für Deutschland stimmen. So waren wir zunächst ob der Erfolgsmeldungen von Fortune und Gene Munster skeptisch und haben eine eigene Umfrage gestartet. Seit dem Start sind rund 24 Stunden vergangen (Stand 18.02 16:00). Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Fragen rund 1200 Leser beantwortet, das heißt die Macwelt-Umfrage nähert sich bereits dem Faktor zehn im Vergleich zu den Daten aus den USA an. Zudem haben wir versucht, alle möglichen Kaufvarianten bei den Antworten auszuschöpfen und fünf Optionen bei der Kaufhäufigkeit angeboten. Am beliebtesten ist nach wie vor der Zwei-Jahre-Turnus: Dafür haben sich 32 Prozent aller Teilnehmer ausgesprochen. Knapp danach folgt die Option "Ich würde das iPhone jedes Jahr kaufen, am besten gleich nach der Keynote". Das wünschen sich 29 Prozent aller Teilnehmer. Zwar ist es niedriger als die Ergebnisse der Munster-Umfrage (37 Prozent), doch wir wissen aus der Fortune Meldung nicht, wie genau die Fragestellung lautete und wie viele Antwort-Optionen es dabei gab. Die restlichen Optionen bei unserer Umfrage machen auch etwas mehr als ein Drittel aller Teilnehmer aus (38%), so kann man hier schlußfolgern, dass Apple mit dem deutschen iPhone-Abo-Programm auch erfolgreich sein könnte. Die genauen Ergebnisse finden sich gleich hier unten, Sie können selber auch abstimmen, soweit noch nicht getan. 

Das sogenannte „iPhone Upgrade Program“ soll laut Apple die beste Möglichkeit sein, um ein iPhone zu besitzen. „Das iPhone Upgrade Program macht es für Sie leichter, jedes Jahr das neueste iPhone sowie die Sicherheits- und Schutzmaßnahmen der AppleCare+ zu nutzen. Dabei können Sie den Anbieter und die Ratenzahlung frei nach Ihren Bedürfnissen auswählen“, bewirbt Apple das Programm auf seiner Website. Falls man also nicht auf das Ende des regulären Zweijahresvertrags warten möchte, ist dies tatsächlich eine praktische Alternative. Der Kunde kann bei dem Upgrade-Programm zwischen vier verschiedenen Anbietern auswählen: AT&T, Sprint, T-Mobile und Verizon. Mit dem iPhone Upgrade Programm kann man die Kosten auf 24 Monate aufteilen, wobei die Option besteht, nach zwölf Zahlungen ein neues iPhone zu bekommen.

Für maximal 44,91 US-Dollar können die Nutzer das Upgrade Program nutzen.
Vergrößern Für maximal 44,91 US-Dollar können die Nutzer das Upgrade Program nutzen.
© Apple

Laut Fortune ist das iPhone-Upgrade Program für Apple mehr als rentabel. Bereits am 14. Dezember ergab eine Umfrage unter 188 Käufern des iPhone 6S, dass rund 37 Prozent der Befragten das Leasing-Programm von Apple nutzen. Die entstandenen Kosten für das Programm liegen hierbei zwischen 32,41 und 44,91 US-Dollar. Der Analyst Gene Munster geht sogar davon aus, dass das Upgrade Program sogar von 50 Prozent der Apple-Kunden genutzt werden könnte. Wie Fortune berichtet, ist dieses Angebot letztendlich nicht nur für die Kunden sehr interessant, sondern auch gewinnbringend für Apple. Da die meisten Nutzer die Dienste von AppleCare+ in Anspruch nehmen, kann Apple nicht nur daraus große Gewinne ziehen, sondern auch die gebrauchten Geräte beim Austausch gegen ein neues wieder überarbeiten und als Gebrauchtgeräte weiter verkaufen.

Bisher bietet Apple dieses Angebot für seine Kunden ausschließlich in den USA an. Ob es das Upgrade-Programm auch nach Deutschland schaffen wird, ist bisher noch nicht bekannt. Allerdings bietet auch die Telekom ein ähnliches Programm an, wo man jedes Jahr ein neues Smartphone erhält.

Anmerken muss man hierbei, dass die Zielgruppe der Umfrage zu klein ist, als dass man die Ergebnisse ohne Weiteres auf den gesamten USA-Markt extrapolieren kann. Zudem hat Munster nicht angegeben, wie er die Befragten ausgesucht hat und wie sich die Gruppe der befragten Käufern zusammen setzt.

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