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iPhone: VoIP lohnt sich nur selten

16.07.2007 | 15:21 Uhr |

Wer annimmt, Voice-over-IP (VoIP) könnte auf dem iPhone eine Killer-Applikation sein, kann sich mit Jajah.com, einem webbasierten VoIP-Client, vom Gegenteil überzeugen.

Wenn man derzeit ein iPhone kauft, bekommt man es nur mit einem Zweijahresvertrag. Man bezahlt so oder so 60 US-Dollar pro Monat, und bei den meisten Verträgen ist ein gewisses Kontingent an kostenlosen USA-weiten Inlandsgesprächsminuten mit dabei.

VoIP hingegen lohnt sich beispielsweise für Auslandsgespräche. Hier bezahlt man für eine VoIP-Verbindung meist nur einen Bruchteil dessen, was ein normales Telefongespräch per iPhone kosten würde, und es funktioniert ziemlich gut. Auch in Gegenden, in denen die Netzabdeckung via AT&T nicht oder nicht zuverlässig funktioniert, aber ein Wifi-Hotspot in der Nähe ist, macht sich VoIP bezahlt. Vieltelefonierer laufen schließlich Gefahr, am Monatsende ihre kostenlosen Gesprächsminuten aufgebraucht zu haben. Auch hier bietet VoIP eine Lösung an.

Also ist VoIP auch in Bezug auf das iPhone eine gute Sache, selbst wenn man es derzeit nur selten wirklich braucht. Sollte Apple eines Tages ein iPhone ohne herkömmliche Telefontechnologie herausbringen, wäre VoIP sicherlich ein integraler Bestandteil dieses Konzepts.

Info: Macworld

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