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iPhone: Weitere Sammelklage gegen Apple und AT&T fordert eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz

12.10.2007 | 12:55 Uhr |

Die Sammelklagen gegen Apple und AT&T wegen der starren Verbindung des iPhone mit dem Provider nehmen zu.

Im jüngsten Fall fordert der Anwalt von Paul Holman aus dem Bundesstaat Washington und der Kalifornierin Lucy Rivello nicht weniger als eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz. Apple wirft die Klage vor, das iPhone-Firmware-Update 1.1.1 absichtlicht so gestaltet zu haben, dass es Anwendungen von Drittherstellern und SIM-Unlocks deaktiviert und gehackte iPhones unbrauchbar macht. Die funktionalen Verbesserungen im Update seien minimal. Die Warnung Apples, ein künftige Update können gehackte iPhones unbrauchbar machen, entspreche nicht ganz der Wahrheit: Die Software habe hauptsächlich technische Hürden für Software von Drittherstellen und Unlock-Software errichtet. Der Kläger Holman habe zwei entsperrte iPhones in Betrieb gehabt, während die Klägerin Rivello ihr iPhone lediglich mit Software von Drittherstellern im Netz von T-Mobile betreiben möchte.

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