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Analyst: Mehr iPhone-Verkäufe nach Ende der Exklusiv-Verträge

06.10.2009 | 07:45 Uhr |

In Großbritannien fällt das iPhone-Monopol von O2, in den USA läuft Apples exklusive Vereinbarung mit dem Provider AT&T im Jahr 2010 aus, womöglich endet dann auch in Deutschland der Vertrag mit T-Mobile.

Das iPhone 3G S hat sich gegenüber seinem Vorgänger äußerlich nicht geändert.
Vergrößern Das iPhone 3G S hat sich gegenüber seinem Vorgänger äußerlich nicht geändert.
© Apple

Wenn Apple diese Vereinbarungen nicht verlängert und mehrere Provider in einem Markt zum Zuge kommen lässt, werde das die iPhone-Verkaufszahlen in die Höhe treiben, meint die Analystin Kathryn Huberty von Morgan Stanley. In den USA werde sich demnach nach dem Ende der Exklusivpartnerschaft mit AT&T der Marktanteil des iPhone von derzeit 5 Prozent auf 12 Prozent mehr als verdoppeln, zitiert der Silicon Insider . In sechs anderen Ländern, in denen nur ein Provider das iPhone verkauft, werde sich der Marktanteil von durchschnittlich 4 Prozent auf 10 Prozent erhöhen, ist sich Huberty sicher. Im Jahr 2010 werde Apple insgesamt 41,7 Millionen iPhones verkaufen, wenn sich Apple für das Ende der exklusiven Partnerschaft entschließt. Mobilfunkkunden würden sich zunächst für ein Netz entscheiden und dann erst für ein Telefon, meint Huberty, Apple sollte daher für eine größere Wahlfreiheit sorgen.

Die Kollegen von iSuppli glauben daran jedoch nicht und rechnen in den USA mit einer Fortführung er Partnerschaft. Der Grund sei das deutlich größere Wachstum des HSPA-Netzes von AT&T im Vergleich zum konkurrierenden Netz des Standards Evolution Data Optimized (EVDO) von Verizon. In Europa besteht dieses Problem der unterschiedlichen Netztechniken nicht, Apple wäre nicht gezwungen, für jeden Provider ein eigenes iPhone anzubieten.

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