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iPhone bei China Mobile - Tim Cook verspricht "großartige Dinge"

17.01.2014 | 10:00 Uhr |

Nach sechsjährigen Verhandlungen hat Apple den Verkauf von iPhones über Chinas größten Provider China Mobile am heutigen Freitag begonnen.

Der Carrier mit 736 Millionen Kunden hatte erst vor zwei Tagen offiziell bestätigt, eine langjährige Vereinbarung mit "breitem Potential" mit Apple geschlossen zu haben. Vorbestellungen nimmt China Mobile jedoch seit 25. Dezember an. Alut der Nachrichtenagentur Reuters haben bereits 1,3 Millionen Kunden ein iPhone geordert. Apple-CEO Tim Cook verteilte persönlich zusammen mit dem China-Mobile-Chef Xi Guohua im Hauptquartier des Providers in Peking handsignierte iPhones an einige Dutzend Kunden, berichtet Bloomberg. Dabei wurde Cook auch nach neuen Modellen gefragt, insbesondere sind in China große Bildschirme begehrt. "Wir sprechen niemals über künftige Produkte", erklärt Cook die Apple-Philosophie, "Wir arbeiten an großartigen Dingen, wir wollen dies aber geheim halten. Auf diese Weise werden Sie umso begeisterter sein, wenn Sie sie sehen."

In China hat Apple starkes Wachstumspotential, hinter Samsung und drei einheimischen Herstellern ist Apple dort nur Fünfter im Smartphone-Markt. Laut Canalys hat Apple gar mit einem rückläufigen Anteil zu kämpfen, zuletzt lag der nur bei sechs Prozent, im Jahr 2011 waren es noch zehn Prozent. Analysten rechnen mit 10 bis 30 Millionen iPhones, die Apple zusätzlich pro Jahr verkaufen könnte, wenn es im Angebot von China Mobile verfügbar ist. Über die Provider China Unicorn und China Teecom, mit denen Apple schon länger im Geschäft ist, verkauft der iPhone-Hersteller Schätzungen zufolge etwa zwei Millionen Stück im Monat. Für den Verkaufsstart soll Foxconn bereits über eine Million Geräte an China Mobile geliefert haben.

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