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iPhone bekommt schlechte Bewertung als Businesshandy

04.09.2008 | 16:57 Uhr |

In einer Untersuchung hat Die "Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnologie" des Fraunhofer Institutes kaum ein gutes Haar am iPhone gelassen.

Das Fraunhofer Institut hat zusammen mit Berlecon Research die Unternehmenstauglichkeit des iPhones untersucht. Das Ergebnis erscheint ernüchternd. In dem Report "Das iPhone 2.0 im Unternehmenseinsatz" untersuchten die Forscher die laut ihrer Aussage für den Geschäftseinsatz wichtigen Funktionen und die Sicherheit sowie Administrierbarkeit. In der Zusammenfassung schreibt Fraunhofer: "Marketingprofi Apple suggeriert den Kunden, dass das neue iPhone für den Einsatz im Geschäftsumfeld gewappnet ist. Wer jedoch täglich mit dem iPhone seinen Geschäftsalltag bestreitet, wird wesentliche Funktionen vermissen."

Der Report kritisiert, dass beispielsweise Copy-and-Paste fehlt und die Software zwar Exchange, nicht aber Lotus Domino, Group Wise oder andere professionelle Synchronisierungslösungen unterstützt. Auch den fehlenden Datentransfer ohne iTunes oder per Bluetooth kritisieren die Tester. Weitere Kritikpunkte: der fest verbaute Akku und die fehlende Möglichkeit, das iPhone unterwegs als UMTS-Modem für den Laptop zu nutzen. Die Praxis, Applikationen nur über den App Store oder iTunes installieren zu können, sei "im Geschäftskundensegment nicht gerade üblich". Das Device Management bezeichnet der Report als "Flickwerk". Zudem fehlten derzeit noch die Angebote an Businesslösungen wie CRM-Systemen im App Store.

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