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IT-Kauflust amerikanischer Unternehmen auf historischem Tiefpunkt

21.11.2008 | 11:39 Uhr |

Die November-Studie des Marktforschungsunternehmens ChangeWave zeichnet für die nächsten 90 Tage ein düsteres Bild für die US-amerikanische IT-Wirtschaft. Um die Kauflust der Geschäftswelt für neue IT-Produkte steht es schlecht, nur 10 Prozent der Befragten meinen, ihr Unternehmen könnte im nächsten Quartal mehr für Informationstechnik ausgeben, 45 Prozent hingegen rechnen mit weniger Ausgaben. Ein paar vereinzelte Lichtstrahlen bekommen noch die Smartphones ab - vor allem das iPhone, das wieder neue Herzen erobern kann.

iphone 3G
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Normalerweise müsste die Konsumfreude für IT-Produkte gegen Jahresende einen ordentlichen Aufschwung bekommen, ChangeWave hingegen spricht dieses Jahr von einem historischen Einbruch in der Kauffreude der US-amerikanischen Geschäftwelt. In diesem Jahr kommen nur die Smartphones gut davon, allerdings könne man laut ChangeWave auch hier nur von bescheidenen Erfolgen sprechen. 35 Prozent der Befragten bestätigten, dass ihr Unternehmen im nächsten Quartal die Anschaffung von Smartphones plane, das ist immerhin ein Prozent mehr als im August. Research in Motion (RIM) kann mit dem Blackberry weiterhin rund 80 Prozent der Käufer begeistern, für Apples iPhone hingegen wächst die Zahl der potentiellen Käufer zunehmend, gerade auch in kleinen und mittleren Unternehmen. 22 Prozent der befragten Unternehmen planen, sich im nächsten Quartal iPhones zuzulegen, das sind 4 Prozent mehr als noch vor drei Monaten. Laut ChangeWave hat das iPhone mit einem Anteil von 14 Prozent jetzt Platz 2 der beliebtesten Smartphones für den Arbeitsplatz eingenommen, während es für Palm mit einem Verlust von 4 Prozent auf 11 Prozent im November weiter abwärts geht. Insgesamt aber sieht es schlecht aus im IT-Bereich - auch mit dem Einzug eines neuen Präsidenten ins Weiße Haus sehen viele Amerikaner schwarz für die kommenden zwei Quartale, fast die Hälfte der Befragten vermutet, dass ihre Unternehmen bis zum dritten Quartal 2009 sparsam mit IT-Ausgaben bleiben werden.

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