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Apples Anteil am Smartphone-Markt größer als erwartet

30.01.2009 | 12:58 Uhr |

Trotz Lieferschwierigkeiten und Wirtschaftskrise hat das iPhone seinen Marktanteil auf 1,1 Prozent ausgebaut

Die Marktforscher Abiresearch bestätigen mit ihrer Studie, dass Apples iPhone sein ursprüngliches Ziel von einem Prozent Marktanteil des Mobiltelefon-Markts übertroffen hat und von 0,3 Prozent in 2007 auf 1,1 Prozent im letzten Jahr ausgebaut hat. Nun war in 2007 das iPhone nur während der letzten sechs Monate und nur ein einigen Ländern verfügbar, aber mit 1,1 Prozent Marktanteil liegt Apple nun gleichauf mit HTC und hat Sharp (1,0 Prozent) überholt.

Laut Electronista ist Nokia weiterhin mit 38,6 Prozent der Marktführer, gefolgt von Samsung mit 16,2 Prozent. Motorola fiel auf 8,3 Prozent, gleichauf mit LG, während Sony Ericsson glatte 8 Prozent Marktanteil belegt. Apple iPhones engster Konkurrent, das Blackberry von Research in Motion, hat mit nun 1,9 Prozent seinen Marktanteil von 1,1 Prozent in 2007 fast verdoppelt.

Apples erfolgreicher Einstieg in diesen Markt stand unter schlechten Vorzeichen. Insgesamt wurden in diesem wachsenden Markt 1,21 Milliarden Mobiltelefone verkauft, Apple musste trotz der unerwarteten Lieferschwierigkeiten das Original-iPhones im letzten Frühling mit seinen Verkäufen mitziehen, um das 1-Prozent-Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Der Gewinner auf dem Mobiltelefon-Markt ist Samsung mit einem Rekordzuwachs von 2,7 Prozentpunkten auf 16,2. Motorola hingegen verlor 5,1 Prozentpuke, laut Abiresearch hauptsächlich wegen Spezialisierung auf Billig-Telefone. Auch Sony Ericsson kann seine leichten Verluste darauf zurückführen, dass die Firma erst Ende 2008 mit dem Modell XPERIA X1 in den modernen Smartphone-Markt eingestiegen sind.

Die allgemeine Prognose von Abiresearch für 2009 lautet, dass Apple, RIM und HTC weiter wachsen werden, im Fall von HTC nicht zuletzt wegen dem Android-basierten T-Mobile G1 und speziellen Angeboten für Vertragspartner.

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