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iPhone heute und morgen

15.04.2008 | 14:58 Uhr |

Sendemasten, Bilder, Korea und das Nirgendwo.

Etliche neue unterstützte Sprachen in der neuen Firmware des iPhone sorgen für Verwirrung. Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Polnisch, Portugiesisch und Koreanisch sind dabei, Japanisch und Chinesisch fehlen, dabei haben schon über 400.000 Chinesen das iPhone - inoffiziell - in den Händen. Noch handfester ist eine andere Nachricht , welche ebenfalls die Firmware 2.0 beta 3 betrifft: Mit einem längeren Druck auf ein Bild in Safari bekommt man die Option, es für den späteren Offline-Einsatz abzuspeichern. Eine ernste Warnung macht heute die Nachrichten-Runde : Forscher aus der Schweiz , die gerade in den Genuss einer ordentlichen Preissenkung bei Flash-basierten MP3-Playern kommen, verwirren das Ortungssystem eines iPod Touch. Man muss dafür lediglich die Mac-Adressen eines anderen Ortes übernehmen und senden und alle anderen WLAN-Stationen in der Umgebung stören, schon wähnt sich der iPod touch statt in Zürich in der Schweiz. Beim iPhone funktioniert das nicht so gut, da das Mobiltelefon auch die GSM-Sendemasten für die Positionsbestimmung heranzieht. Die Forscher sehen nun sicherheitskritische Anwendungen in Gefahr. Es könnte ja jemand Sendemasten kappen, und dann glaubt man, man wäre irgendwo, ist aber im Nirgendwo.

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