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iPhone führt die Industrie zum mobilen Internet

22.10.2009 | 07:46 Uhr |

Die Zukunft des Internet ist mobil und Apples iPhone führt die Meute beim nächsten großen Paradigmenwechsel an. Diese These untermauerte die Analystin Mary Meeker von Morgan Stanley in einem Vortrag auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco mit Zahlen.

iPhone 3G S Aufmacher
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Apple habe seit Juni 2007 weltweit mehr als 57 Millionen Geräte ausgeliefert, damit wachse der Markt für das mobile Internet deutlich stärker als der für das Kabel gebundene. Auch der Blick in die Historie zeige Apples Erfolg: Das iPhone habe nun dreimal so viele Nutzer als es seinerzeit AOL und Netscape zwei Jahre nach ihrem Auftauschen hatten. Obwohl erst ein halbes Jahr danach auf dem Markt gekommen, hat Apple bis dato mehr iPhones verkauft als Nintendo Wii-Spielekonsolen.

Den starken Anstieg der mobilen Nutzung des Internet sei auf die leichte Benutzbarkeit des iPhone zurück zu führen, die jederzeit zu Streifzügen durch das Web einlade. In Großbritannien sei vor dem iPhone-Start noch 57 Prozent des mobilen Traffics auf die Portale der Mobilfunkprovider entfallen, die kaum zu weiterer Nutzung des Internet einluden. Diese Rate sei mittlerweile auf 22 Prozent gesunken.

Apple werde sein Wachstum auch noch die nächsten ein oder zwei Jahre fortsetzen können und sich gegen die Konkurrenz von Google Android und anderen durchsetzen. Die größten Hürden für das Wachstum des mobilen Internet sieht Meeker in den Restriktionen der Provider, die etwa in ihren Netzen VoIP- oder Streaming-Anwendungen unterbinden oder überhöhte Preise für Datenroaming verlangen.

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