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iPhone in China stark rückläufig

28.08.2012 | 10:05 Uhr |

Das iPhone hat im Zeitraum von April bis Juni 2012 in China stark an Marktanteilen verloren, im zweiten Quartal 2012 halbierte dieser sich auf rund zehn Prozent.

Der IDC-Analyst TZ Wong sieht zwei Hauptgründe für den starken Rückgang: Die große Erwartung an ein neues iPhone und die zu große Ähnlichkeit des iPhone 4S zu seinem Vorgänger. Den saisonalen Effekt kennt Apple schon aus anderen Märkten, in China zeige es sich aber, dass die Alternativen der Android-Plattform gegenüber dem Vorjahr an Attraktivität zugelegt hätten, während das iPhone sich kaum verändert habe, meint Wong. Zudem sei Apple noch nicht ausreichend in China sichtbar, wo ein Apple Store auf 216 Millionen Chinesen komme. Allein in der 8-Millionen-Stadt London gibt es mit sechs Fillialen genau so viele Apple Stores wie insgesamt in China. Ursprünglich wollte Apple seine Präsenz in China ausbauen und bis Jahresende 25 Stores eröffnet haben.

Smartphones sind nach IDC-Zahlen in China beliebter als herkömmliche Handys, von den 87 Millionen im zweiten Quartal verkauften Handys waren 44 Millionen Smartphones. Noch in diesem Jahr werde China die USA in Sachen Smartphones überholen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Grund dafür seien nicht nur die Technikbegeisterung der Kunden, sondern auch die hohen Subventionen der drei großen Mobilfunkbetreiber des Landes.

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