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iPhone in der Hälfte der Apple Stores ausverkauft

04.07.2007 | 12:28 Uhr |

Das iPhone wird knapp: Apple meldet, dass in 95 seiner 164 Stores in den USA das Mobiltelefon ausverkauft ist. In zehn US-Bundesstaaten ist bei Apple kein telefonierender iPod mehr zu bekommen, Kunden bleibt die Möglichkeit, bei AT&T vorbeizuschauen.

Von den 1.800 Läden des Mobilfunkproviders hätten jedoch nur noch wenige das iPhone vorrätig, verriet Unternehmenssprecher Mark Siegel dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg. Das iPhone habe sich bei AT&T am ersten Wochenende genau so oft verkauft wie der bisherige Verkaufsrekordhalter Motorola Razr in einem Monat. Genaue Zahlen nannte AT&T jedoch nicht.

Wer sein iPhone online über den Apple Store ordert, muss sich auf eine Wartezeit von zwei bis vier Wochen einstellen. Besonders Ungeduldigen bleibt der Weg über Ebay: Seit dem Freitag hat das Online-Auktionshaus 4.500 iPhones umgesetzt, zu einem durchschnittlichen Preis von 705 US-Dollar. Das teuerste iPhone ging für 12.500 US-Dollar an den Meistbietenden.

Nach Einschätzung von Analysten gingen ungefähr die Hälfte der etwa 700.000 verkauften iPhones an Neukunden, die AT&T von den Konkurrenten Telekom, Verizon, Vodafone und Sprint abwerben konnte. Die Wettbewerber zeigen sich jedoch erleichtert darüber, dass Apple und AT&T jedoch nicht die Traummarke von einer Million verkauften Geräten am ersten Wochenende erreichten, meint Roger Entner von IAG Research. "Es ist ein großer Jubel bei Telekom, Sprint, Vodafone und Verizon", meint Entner. Das iPhone feiere einen "soliden Erfolg", die Verkaufszahlen zeigten jedoch, dass nicht jeder in den USA bereit sei, 600 US-Dollar für ein Telefon hinzulegen. Apples Handy ändere nicht die Regeln des Marktes, der neue Konkurrent beschere diesem nur "Business as usual".

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