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iPhone könnte von Patenstreit profitieren

12.06.2007 | 13:29 Uhr |

Wenn sich zwei streiten, freut sich Apple. Ein seltsamer Zufall könnte dem iPhone zu noch mehr Erfolg verhelfen, als ihn Finanz- und Technikexperten ohnehin schon erwarten.

Chip-Hersteller Qualcomm, dessen Produkte sich in vielen aktuellen Mobiltelefonen befinden, hat ein Patent des Mitbewerbers Broadcom verletzt und bekommt nun von der US-amerikansichen International Trade Commission einen Riegel vorgeschoben: Nicht nur die Chips selbst, auch neue Mobiltelefone, in denen sie stecken, dürfen nicht mehr in die USA importiert werden. Das Verbot bezieht sich zwar nicht auf Modelle, die bereits im amerikanischen Markt zu haben sind, aber auf alle Neuerungen. Laut einem Bericht von Associated Press sind sich Analysten einig: Das ist nicht nur für Qualcomm ein Problem, sondern auch für eine ganze Reihe von Telefonherstellern, die ihre Neuigkeiten nur verzögert auf den Markt bringen könnten. Betroffen könnte etwa das Razr 2 sein, der Nachfolger eines der meistverkauften Handys weltweit. Apple verbaut die betroffene Technik nicht.

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