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iPhone löscht persönliche Daten nicht zuverlässig

06.05.2008 | 16:28 Uhr |

Der Sicherheitsexperte Jonathan Zdziarski warnt Nutzer des iPhones, dass die Zurücksetzen-Funktion in iTunes die persönlichen Daten nicht ausreichend sicher löscht.

Zdziarski hat ein forensisches Tool entwickelt, mit dem man die persönlichen Daten, Fotos und andere Dateien wiederherstellen kann. Dies zeigt: iTunes formatiert den Speicher des iPhones nicht vollständig. Wer sein iPhone an Apple sendet oder an einen Fremden verkauft, ist mit der Standard-Löschung nicht sicher genug bedient.

Dabei wird nur die Firmware neu geschrieben, der reguläre Flash-Speicher bleibt davon unberührt, lediglich die Dateizuordnung geht verloren. Auch die "Alle Inhalte und Einstellungen löschen" Funktion ist laut dem Experten nicht sicher. Diese löscht zwar die Dateisystemtabelle, die eigentlichen Daten bleiben aber erhalten und können mit einem entsprechenden Programm wieder ausgelesen werden.

Info: Zdziarski

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