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iPhone ohne Subventionen bald bei T-Mobile USA

10.01.2013 | 06:40 Uhr |

Apple baut in den USA seine Kundenbasis aus und lässt ab Frühjahr auch T-Mobile dort das iPhone verkaufen - nach langem Werben der Telekomtochter.

Die Telekom-Tochter T-Mobile wird als letzter der größeren Mobilfunkprovider in den USA das iPhone anbieten können. Wie der CEO des Unternehmens John Legere der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt, werde man in drei bis vier Monaten endlich das iPhone vertreiben. Zum gleichen Zeitpunkt wird T-Mobile USA jedoch auch Subventionen für Smartphones streichen, weswegen etwa das iPhone 5 mit 16 GB Speicher bei T-Mobile ebenso wie bei Apple rund 650 US-Dollar kosten wird, während AT&T nur 200 US-Dollar für die Anschaffung verlangt. Der Vorteil liege laut Legere jedoch bei der Gestaltung der Tarife: Kunden müssten nicht darüber die Preisdifferenz zurückzahlen, T-Mobile könne günstigere Verträge als die Konkurrenz anbieten. Zudem können T-Mobile wie sonst nur Sprint in den USA Datenflatrates bereit stellen. Legere hofft, dank des iPhones den Marktanteil von T-Mobile USA auf fünf Prozent steigern zu können.

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