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iPhone verteuert Flash-Speicher

09.07.2007 | 12:31 Uhr |

Das iPhone sorgt für eine Verteuerung von Flash-Speicher, Schnäppchen mit günstigen MP3-Playern oder Speicherkarten werden daher seltener.

Nach Ansicht von Analysten erhöht Apple noch in diesem Jahr den Druck auf den Speichermarkt mit einem neuen iPod-Modell, das ohne Festplatte auskommen und auf NAND-Flash-Speicher setzen wird. Noch übersteigt das Angebot von Chips die Nachfrage, dies werde sich jedoch bald umkehren und die Preise für Speicher steigen. Mark Letham, Marketigdirektor des Speicherherstellers Kingston, macht eine einfache Rechnung auf. Wenn Apple bis zum Ende des Jahres fünf Millionen iPhones mit durchschnittlich 6 GB Speicher verkaufe, wäre die eine Extra-Nachfrage nach 30 Millionen Gigabyte Flashspeicher. Mobiltelefon verwenden sonst durchschnittlich 60 MB Speicher, der iPhone-Boom entspräche also 500 Millionen mehr verkauften Handys. Der Druck auf den Markt werde sich eher noch verschärfen, meinen die Marktbeobachter von iSuppli. In diesem Jahr werde Apple 4,5 Millionen iPhones verkaufen, bis zum Jahr 2011 bringe Apple 30 Millionen iPhones jährlich in Umlauf.

Das Marktforschungsunternehmen DRAMeXchange Technology erwartet, dass sich Apple schon im dritten Qaurtal 2007 mit ausreichend Flash-Chips eindeckt, um die für das Weihnachtsgeschäft erwartete starke Nachfrage nach iPods und iPhones zu decken. Apple allein verbrauche etwa 25 Prozent des Gesamtmarktes von Flashspeicherchips.

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