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Microsoft hält mobile Apps für überbewertet

18.11.2009 | 07:09 Uhr |

Mehr als 100.000 Titel verfügbar, zwei Milliarden Downloads in etwas mehr als einem Jahr, Werbepots mit der Kernaussage "auch dafür gibt es eine App" - Apple betont stets die Wichtigkeit des reichhaltigen Softwareangebotes des App Store für den Erfolg des iPhone.

Ray Ozzie, bei Microsoft als "Chief Software Architect2 Nachfolger von Bill Gates, hält den Hype um mobile Software jedoch für übertrieben. Wie Ozzie laut MacNN in einem Interview auf Microsofts Professional Developer Conference erklärte, seien Apps nicht mehr als ein "Lockmittel". Den wahren Unterschied zwischen den Plattformen mache das Betriebssystem und dessen integrierte Funktionen aus. Die wenigen Apps "die wirklich zählen" seien ohne Weiteres von einer Plattform zur anderen portierbar, dies sei bei weitem nicht so kompliziert wie auf dem Desktop. Microsoft hatte mit Windows Mobile vor Einführung des Ap Store die Handy-Plattform mit den meisten Apps, hängt nun aber deutlich hinter dem Marktführer in Sachen Softwareangebot zurück. Schwächen des eigenen Handy-Betriebssystems, derzeit auf Version 6.5 notiert, räumt Microsoft jedoch ein, mit Windows Mobile 7 soll in der zweiten Jahreshälfte ein bedeutendes Update erfolgen. Das neue Betriebssystem soll längst überfällig sich auf Multitouch-Gesten verstehen und auch einige Funktionen der Zune-Plattform übernehmen.

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