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Apple steigert den Nettoumsatz in Japan

06.11.2008 | 10:29 Uhr |

Laut dem Wall Street Journal hat Apple in Japan ein Gewinnplus von knapp 40 Prozent erreicht. Das iPhone bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Aus einem Finanzbericht Apples, den jedes Unternehmen jährlich bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) einreichen muss - geht jetzt hervor, dass der Gewinn des Hersteller aus Cupertino in Japan letztes Jahr um 39 Prozent gestiegen ist - obwohl die Umsätze dort im Jahr zuvor um 11 Prozent gesunken waren. Nicht ganz so gut sieht es für das iPhone aus, wie das Wall Street Journal berichtet.

Apples CFO Peter Oppenheimer hat vergangenen Monat Analysten gegenüber bestätigt, dass Japan weiterhin der wichtigste Markt für das Unternehmen aus Cupertino bleibe. Der Aufschwung lässt sich jetzt anhand des Finanzberichts mit den hohen Verkaufszahlen von iPods, iMacs, Macbooks und vor allem mit den starken Verkäufen im iTunes Store erklären. Den Einbruch der Verkaufszahlen 2006 und 2007 führt Apple auf den generellen Rückgang des Konsums elektronischer High-end-Produkte zurück. Gute Verkäufe von Macbook und Macbook Air hätten 2008 zur Umsatzsteigerung auf dem japanischen Markt beigetragen, ebenso die hohe Nachfrage nach iPod Touch und iPod Nano - diese beiden seien zudem zu höheren Verkaufspreisen über die Ladentheken gegangen.

Keine Auskunft gibt der Finanzbericht über die Verkäufe des iPhone, einem Artikel im Wall Street Journal zufolge, seien die Verkaufszahlen in Japan jedoch gesunken. Die Nachfrage nach dem iPhone läge nur noch bei einem Drittel des urpsünglichen Andranges zum Start des iPhone 3G. Der japanische Mobilfunkmarkt ist hart umkämpft. Rund zehn dort ansässige Hersteller werben um die Gunst der Kunden. Weltmarktführer Nokia hat hier gerade einen Marktanteil von einem Prozent.

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