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Microsoft stellt Zune HD vor

28.05.2009 | 07:37 Uhr |

Jetzt will sich Microsoft den iPod Touch vorknüpfen, nachdem der Angriff des Zune auf iPod Classic und iPod Nano mehr oder wengier gescheitert ist. Außer OLED-Display und UKW-Empfänger zeigt der Player bisher wenig Interessantes. Das könnte sich aber auf der E3 kommende Woche noch ändern.

Microsoft Zune HD
Vergrößern Microsoft Zune HD

Microsoft hält weiter an seinem Zune-Player als iPod-Konkurrenten fest und bringt mit dem Zune HD einen Player, der sich mit dem iPod Touch messen will. Im Herbst soll der gestern vorgestellte Zune HD auf den Markt kommen, einen Preis hat der Hersteller bisher nicht genannt. Anders als der iPod Touch hat der Zune einen HD-Radio-Empfänger und einen HD-Video-Output integriert. Der berührungsempfindliche OLED-Bildschirm kommt mit 480 mal 272 Pixeln Auflösung, per Wi-Fi kann der Zune HD ins Netz gehen, der Browser basiert auf dem Internet Explorer. Über das Internet soll der Zune HD auch an die Angebote des Xbox Live Video Marketplace gelangen, über den Microsoft Filme und Fernsehserien verleiht. Über diesen Aspekt will Microsoft auf der Messe E3 in Los Angeles mehr nächste Woche mehr Details nennen.

Dem Player Zune, von Microsoft vollmundig als "iPod-Killer" angekündigt, ist bisher kein großer Erfolg bescheiden. Zuletzt musste Microsoft für den Zune drastische Umsatzeinbußen vermelden . Insgesamt fünf Modelle hat Microsoft - bisher nur in den USA - im Angebot. Zune 4, Zune 8 und Zune 16 richten sind eher mit dem iPod Nano zu vergleichen, während Zune 80 und Zune 120 gegen den iPod Classic positioniert sind. Wie es Apple mit iPod/iPhone und iTunes vorführt, koppelt Microsoft seinen Player ebenfalls an einen Online-Musikdienst, den Zune Marketplace. Dessen Abo-Modell mache den Zune gegenüber den iPod besonders attraktiv, argumenitert Microsoft: Ein mit gekaufter Musik gefüllter iPod Classic würde 30.000 US-Dollar kosten . Haken dabei: Songs aus dem Zune Marketplace laufen ausschließlich auf dem Microsoft-Player, beim Wechsel der Plattform verliert der Musikfreund den Zugang zur Musikbibliothek.

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