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iPod-Werbung an Berliner Kathedrale sorgt für Ärger

19.06.2007 | 10:00 Uhr |

Die Hewdigs-Kathedrale am Berliner Bebelplatz am Beginn der berühmten Straße Unter den Linden schmückt in diesen Tagen ein großes iPod-Plakat.

Mit der Werbefläche möchte die Katholische Kirche die Sanierungsarbeiten des Gebäudes finanzieren. Dem Werbeunternehmen, das das iPod-Plakat anbrachte, droht jetzt aber Ärger mit der Stadt Berlin: Der Baubehörde Berlin Mittes hatte die Anbringung von Werbeplakaten eigentlich verboten. Rings um den Bebelplatz seien bereits etliche Gebäude durch Werbung verhängt, noch mehr Werbung ist der Behörde offenbar zu viel. Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe droht jetzt mit einem Zwangsgeld. Das Werbeunternehmen AF-Fix hatte sich trotz des Verbotes für die Anbringung des Plakates entschieden, um Schadensersatzforderungen seiner Kunden zu vermeiden.

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