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iPod und iBook retten Apples Weihnachtsgeschäft

16.01.2002 | 00:00 Uhr |

Insider rechnen damit, dass Apple heute nach Börsenschluss in New York einen Gewinn von 40 Millionen US-Dollar im ersten Quartal seines Geschäftsjahres bekannt geben wird.

München/Macwelt - Nach Einschätzung von Wall-Street-Analysten meldet Apple heute Abend schwarze Zahlen für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres, das die Monate Oktober, November und Dezember 2001 einschlie?t. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war Apple mit knapp 200 Millionen US-Dollar ins Minus gerutscht und schloss daraufhin das Jahr trotz der drei folgenden profitablen Quartale mit einem Verlust von 25 Millionen US-Dollar ab.

Diesmal erwartet die Börse nach Ergebnissen einer Umfrage unter Analysten Umsätze von 1,43 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn von 11 Cent pro Anteilsschein, was in etwa einem Nettogewinn von 40 Millionen US-Dollar entspräche. Apple selbst hat sich nach Aussage von Finanzvorstand Fred Anderson einen Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 10 Cent pro Anteilsschein zum Ziel gesetzt.

Neben dem Dauerbrenner iBook trägt wohl auch der iPod wesentlich zu dem erwarteten positiven Ergebnis bei. Während nämlich die Nachfrage bei PCs zum ersten Mal seit 15 Jahren sinkt, verkaufen sich "Devices" weiterhin. Von dem Edel-MP3-Player setzte Apple innerhalb der ersten sechs Wochen nach seiner Einführung über 120 000 Stück ab und schaffte so bei Analysten Zuversicht: Die Wall Street hofft nach Angaben der Wirtschaftsagentur Bloomberg, dass sich Apple mit einer Device-Produktlinie aus dem iPod und eventuell folgenden Schwesterprodukten ein zweites Standbein neben dem heiklen PC-Hardware/Softwaregeschäft schafft. lf

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