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iSticky macht mehr aus virtuellen Notizzetteln

02.03.2007 | 13:26 Uhr |

iSticky macht mehr aus der Zettelwirtschaft. In Zeiten der GTD-Methoden, Projektmanagement-Lösungen und kollaborativen Kalender sind Post-It und Zettel aller Art so was von überholt, dass sie kaum jemand mehr verwenden dürfte.

Wirklich? Ein Blick auf die meisten Schreibtische zeigt: Noch immer haben Zettel und Notizen Hochkonjunktur und der Hang zum unstrukturierten Niederschreiben von Ideen lässt sich keinem so leicht abgewöhnen. Am einfachsten ist es vielleicht, sich erst einmal mit virtuellen bunten Zetteln auf dem Desktop oder im Dashboard anzufreunden. Auch iSticky wählt diesen Weg des geringsten Widerstandes, erweitert ihn aber um kollaborative Funktionen und den Austausch über Netzwerke und den iPod. Jetzt liegt die fünfte Betaversion zu iSticky 3.0 vor, der finale Status steht kurz bevor.

Der Vorteil von iSticky gegenüber herkömmlichen Notizzetteln ist, dass sie sich mitnehmen lassen. Wenn das Post-it auf der Arbeit am Bildschirm klebt und man selbst zuhause sitzt, dann sind die Informationen darauf nur wenig wert. iSticky kann Post-Its sowohl über lokale Netzwerke und Bonjour synchronisieren als auch über einen Internet-Server des Herstellers abgleichen. Als dritten Weg bietet die Software einen Abgleich über den iPod an, den viele User immer in der Tasche tragen und auf dem sie ihre Notizen dann einsehen können. Der Austausch von Notizen mit Kollegen funktioniert, wenn auch sie iSticky installiert haben: Beispielsweise kann man ihnen per Bonjour-Protokoll einen Zettel auf ihre Bildschirmoberfläche heften. Version 3 bietet zudem mehr Optionen zum Sortieren von Notizen und Terminen und mehr Einstellungsmöglichkeiten für Termine mit Ultimatum. iSticky ist eine Universal Binary und kostet 24 US-Dollar, die Benutzung des Webservers ist kostenlos.

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