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Der Traum vom Mac-Tablett

30.07.2009 | 13:29 Uhr |

Anfang September zeigt Apple traditionell neue iPods. Der Knüller heuer soll aber ein Gerät werden, das zum einen Apples Antwort auf die Notebookfrage sei und zum anderen ein iPod Touch XL mit Zehn-Zoll-Bildschirm. Spekulationen um einen Tablet-Mac sind nicht neu.

Einen Tablet-Mac gibt es schon heute käuflich zu erwerben, das von Axiotron von einem handelsüblichen Macbook umgebaute Modbook . Im Macwelt-Test überzeugte das Axiotron Modbook jedoch nicht, vor allem gibt das Gerät keine Antwort auf seinen eigentlichen Einsatzzweck. Als mobiles Internetgerät ist es zu groß, zudem fehlt ein integriertes UMTS-Modul. Das dunkle und kontrastarme Display würde zudem keinen Grafiker glücklich machen, als recht unhandlich erwies sich die Stifteingabe.

Also setzten selbst ernannte Insider und solche, die es noch werden wollen, auf Apple, das ganz bestimmt an einem Tablet-Mac, iTable, iPad, Macnetbook, iPod Touch XL oder was auch immer arbeite . In der ersten Jahreshälfte 2010 sei es soweit, hieß es noch Ende letzter Woche, in dieser Woche beschleunigten sich die Spekulationen, schon im September werde das Gerät das Licht der Welt erblicken.

Spekulationen um einen Tablet-Mac sind nicht neu. Meist wehten die stärksten Duftschwaden aus der Gerüchteküche in Verbindung mit Apple-Events. So hieß etwa im August 2008, Apple plane ein derartiges Gerät zur Macworld Expo 2009 - auf der schließlich Phil Schiller die letzte Apple-Keynote überhaupt hielt und immerhin ein Macbook Pro 17-Zoll präsentierte. Das war zwar berührungsempfindlich und verstand sich auf Multitouch, doch nur auf dem Trackpad und nicht dem Bildschirm. Im November 2008 gar erhielt Apple ein Patent , das konkret auf einen Tablet-Mac hinweisen sollte, doch die patentierten " Methoden und Geräte, um ein tragbares elektronisches Gerät anzudocken, das sich in mehreren Ausrichtungen benutzen lässt" haben eine Geschichte, die bis ins Jahr 2005 zurückreicht. Wenn überhaupt Apple die Techniken für ein Mac-Tablet vorgesehen haben sollte, für eine unmittelbar bevorstehende Produkteinführung sprechen sie nicht.

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