975246

iTunes 7.3: Schaltzentrale für das iPhone

17.08.2007 | 12:06 Uhr |

iTunes 7.3.1 steht in fast identischen Versionen für Mac-OS X (ab Version 10.3.9) sowie Windows 2000, XP und Vista als Gratis-Download unter www.apple.com/de/itunes zur Verfügung. iTunes ist das Bindeglied zwischen dem Rechner mit seinen lokalen Medien, dem iTunes Store sowie iPod, iPhone und Apple TV. Es hat sich von einer komfortablen Jukebox hin zum universellen Entertainment-Center entwickelt.

iTunes importiert und verwaltet Medien wie Musik, Podcasts oder Videos und bereitet sie, wenn nötig, für externe Geräte auf. Das kann ein beliebiger iPod sein, genauso aber auch die Apple-TV-Box oder das neue iPhone. Außerdem regelt iTunes noch deren Abgleich mit anderen Programmen auf dem Rechner, zum Beispiel mit der Fotosammlung in iPhoto oder Aperture (auf dem Mac) oder ­Adobe Album beziehungsweise Photoshop Elements auf dem Windows-PC. Auch Termine und Kontakte finden so aus den entsprechenden Programmen ihren Weg zu iPod und Co.

iTunes unterstützt den User bei allen Schritten, angefangen beim Einlesen oder Kaufen von Medien über die Verwaltung der Inhalte bis hin zur Ausgabe. Dazu gehört auch das Brennen von CDs und DVDs oder die gemeinsame Nutzung von Medien der iTunes-Bibliothek im Netzwerk. Auch den iTunes Store betritt man über die ehemalige Jukebox-Software.

Neue Funktionen

Assistent: Die aktuelle iTunes-Version erkennt das iPhone und übernimmt dessen Aktivierung.
Vergrößern Assistent: Die aktuelle iTunes-Version erkennt das iPhone und übernimmt dessen Aktivierung.

Während iTunes 7 mit einer neuen Oberfläche und der schicken Cover-Flow-Darstellung noch einen deutlich sichtbaren Sprung in der iTunes-Entwicklung markierte, fallen die anschließenden Updates deutlich unauffälliger aus. Sie bringen neben kleinen Verbesserungen vor allem Unterstützung für die neuen Satelliten Apple TV und iPhone.

Backup: Zum iPhone-Support gehört auch die automatische Sicherung der wichtigsten Einstellungen.
Vergrößern Backup: Zum iPhone-Support gehört auch die automatische Sicherung der wichtigsten Einstellungen.

Mit iTunes 7.1 fügte Apple die Unterstützung der Set-Top-Box Apple TV hinzu. Außerdem lief diese Version auch offiziell unter Vista, wenn auch noch etwas holprig. Dazu kam noch die optionale Vollbilddarstellung von Cover Flow sowie erweiterte Sortieroptionen. Wenn zum Beispiel Robbie Williams zusammen mit den Pet Shop Boys „She’s Madonna“ singt, lässt sich nur für die Sortierung Robbie als alleiniger Interpret definieren, damit die Darstellung der CD in der nach Interpret sortierten Liste nicht zerrissen wird. Entsprechende Sortiervorgaben kann man auch für andere Felder wie Album, Komponist oder Titel zusätzlich festlegen.

Passend zum EMI-Deal stellte Apple iTunes 7.2 vor, das iTunes Plus unterstützt. Unter dieser Bezeichnung stehen seit Ende Mai DRM-freie Versionen einiger Alben im iTunes Store zum Download bereit. Nicht zu vergessen: Seit Version 7.2 heißt die Bibliothek ganz modern „Mediathek“.

Bei iTunes 7.3 dreht sich fast alles um das iPhone. Außerdem kann iTunes jetzt auch Fotos direkt zu einer Apple-TV-Box streamen. Bisher mussten die Bilder zur Wiedergabe immer erst auf die interne Platte des Abspielers kopiert werden. Ansonsten hat Apple kleinere Grafikfehler behoben, die unter bestimmten Umständen in der Cover-Flow-Darstellung auftreten konnten. Das schnell nachgeschobene Update auf Version 7.3.1 behebt nicht näher genannte Probleme beim Zugriff von iTunes 7.3 auf die Mediathek.

0 Kommentare zu diesem Artikel
975246