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Norwegische Regierung kämpft weiter gegen iTunes-DRM Fairplay

07.11.2008 | 09:43 Uhr |

Norwegen verlangt von Apple, dass sie das iTunes-DRM Fairplay offenlegen oder abschaffen. Sie wollen keine Bindung an den iPod.

Norwegen hat ein Problem mit Apples Digital-Rights-Management-System (DRM) Fairplay. Schon im September hatte die Regierung des skandinavischen Staates Apple aufgefordert , Musik ohne Kopierschutz zu verkaufen oder die Technologie zu lizenzieren, um die Bindung zwischen iPod und iTunes Store zu lösen. Apple hat sich an ein Ultimatum bis zum 3. November gehalten und zu dem Problem Stellung genommen.

Den schwarzen Peter hat Apple dabei jedoch an die Musikindustrie weitergeleitet; das Unternehmen würde gerne Musik komplett ohne DRM verkaufen. Apple verweist in der Stellungnahme dann auch an Steve Jobs' "Thoughts on Music"-Schreiben vom Februar 2007, das ebenfalls nicht erklärt, warum zumindest eine Lizenzierung von Fairplay nicht möglich ist. Der norwegische Verbraucherombudsmann Björn Erik Thon ist mit dieser Erklärung nicht zufrieden und will den Fall nun vor den Markt-Rat des Landes bringen.

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