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Apple reagiert auf App-Store-Betrug

07.07.2010 | 07:21 Uhr |

Apple hat sich in der Angelegenheit um manipulierte Verkaufslisten erstmals selbst geäußert.

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Am Wochenende war es dem Entwickler Thuat Nguyen gelungen, mit 40 seiner Apps die Top-50-Liste der Bücher-Apps zu kapern. Apple erklärt den Vorfall in einer Mail an das Technik-Blog Engadget: Nguyen war der Coup mit einem "betrügerischen Kaufsmodell" gelungen, deshalb habe man ihn für den App Store gesperrt und seine Apps entfernt. Daten von Käufern habe er wie alle anderen Anbieter nicht von Apple erhalten. Wie sich der Betrug im Einzelnen äußerte, errät Apple nicht. Wessen Kreditkartendaten oder iTunes-Passwort gestohlen wurden, solle sich mit seiner Bank in Verbindung setzen und die nicht selbst getätigten Transaktionen rückerstatten lassen, zudem rät Apple dazu, in diesen Fällen das Passwort zu ändern. Ratschläge zur Passwortsicherheit erteilt Apple auf seiner Website .

Wie viele Accounts von einem Betrug betroffen waren und ob das überhaupt der Grund war, verrät Apple jedoch nicht. Die Antwort an Engadget lässt jedoch Raum für Spekulationen: Hat Nguyen eine nennenswerte Anzahl von iTunes-Accounts hacken können oder gelang ihm ein Einbruch in den App Store selbst?

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