iTunes Store
Top-Alben aus dem iTunes Store
Auf der Suche nach neuer Musik gibt es kaum eine bessere Anlaufstelle als den iTunes Store. Wir haben für Sie ein paar interessante Künstler herausgepickt.
In unserem Streifzug durch den iTunes Store haben wir eine Sammlung an Künstlern zusammengestellt, deren Musik für laue Sommerabende sowie plötzliche Hitzegewitter passt. Die Elektro-Sounds von Friends und die orange-farbene Musik von Sea of Bees genießt man am besten in einer Cocktail-Bar oder auf der Terrasse beim Italiener Ihrer Wahl. Etwas dunklere Musik von Kaiser Chiefs oder A Place To Bury Strangers lädt zum Nachdenken ein. Der empfohlene Ort zum Reinhören – über den Dächern der Stadt beim Sonnenauf- oder –untergang.
Top-Alben im iTunes Store
Kaiser Chiefs
Als grölender Gassenhauer-Britpop vor einigen Jahren einen neuen Aufschwung erlebte, waren die Kaiser Chiefs an vorderster Front dabei. Es lässt sich ja auch trefflich „I Predict A Riot“ singen – wie in ihrer vielleicht besten Single –, wenn man den Aufruhr dann auch gleich selbst anzettelt. Mittlerweile ist mehr als ein halbes Jahrzehnt vergangen, in dem die Nachfolger des lautstark gefeierten Debüts zunehmend weniger Nachhall fanden. Mit „The Future Is Medieval“ wollen die Jungs aus Leeds nun wieder zurück in die Herzen und iPods ihrer Fans und haben diese dafür an der Gestaltung der Tracklist und am Design des Coverartworks beteiligt. Das komplette Paket steht natürlich im iTunes Store zum Download bereit.
Als grölender Gassenhauer-Britpop vor einigen Jahren einen neuen Aufschwung erlebte, waren die Kaiser Chiefs an vorderster Front dabei. Es lässt sich ja auch trefflich „I Predict A Riot“ singen – wie in ihrer vielleicht besten Single –, wenn man den Aufruhr dann auch gleich selbst anzettelt. Mittlerweile ist mehr als ein halbes Jahrzehnt vergangen, in dem die Nachfolger des lautstark gefeierten Debüts zunehmend weniger Nachhall fanden. Mit „The Future Is Medieval“ wollen die Jungs aus Leeds nun wieder zurück in die Herzen und iPods ihrer Fans und haben diese dafür an der Gestaltung der Tracklist und am Design des Coverartworks beteiligt. Das komplette Paket steht natürlich im iTunes Store zum Download bereit.
Polica
Als „beste Band, die ich je gehört habe“ bezeichnete Justin Vernon alias Bon Iver – dieser Tage selbst regelmäßig in entsprechenden Listen vertreten – seine Kollegen von Poliça. Die beiden kennen einander aus dem Gayngs-Kollektiv, einer Gruppe von mehr als 20 Musikern aus Minneapolis, von der demnächst noch einiges zu hören sein dürfte. Doch die Gegenwart gehört zunächst einmal Poliça samt ihrer charismatischen Sängerin Channy Leanagh, deren Stimme trotz Auto-Tune-Verfremdung auf geheimnisvolle Weise warm und persönlich bleibt und den elf von trickreichen Beatstrukturen getragenen Electro-Kompositionen des soeben veröffentlichten Debüts „Give You The Ghost“ somit Seele gibt. Das Album und die erste Single „Lay Your Cards Out“ warten im iTunes Store auf ihre Entdeckung.
Als „beste Band, die ich je gehört habe“ bezeichnete Justin Vernon alias Bon Iver – dieser Tage selbst regelmäßig in entsprechenden Listen vertreten – seine Kollegen von Poliça. Die beiden kennen einander aus dem Gayngs-Kollektiv, einer Gruppe von mehr als 20 Musikern aus Minneapolis, von der demnächst noch einiges zu hören sein dürfte. Doch die Gegenwart gehört zunächst einmal Poliça samt ihrer charismatischen Sängerin Channy Leanagh, deren Stimme trotz Auto-Tune-Verfremdung auf geheimnisvolle Weise warm und persönlich bleibt und den elf von trickreichen Beatstrukturen getragenen Electro-Kompositionen des soeben veröffentlichten Debüts „Give You The Ghost“ somit Seele gibt. Das Album und die erste Single „Lay Your Cards Out“ warten im iTunes Store auf ihre Entdeckung.
Hot Chip
Bereits auf fünf Alben bringen es Hot Chip mit ihrer jüngsten Platte „In Our Heads“, und auch wenn sie die Musikszene nicht mehr komplett auf den Kopf stellen mögen, so zählen sie doch immer noch zum „heißen Scheiß“, auf den ihr Bandname augenzwinkernd anspielt. Dabei lässt die bis ins letzte Detail ausgefuchste Federleichtigkeit, mit der Joe Goddard, Alexis Taylor, Felix Martin, Al Doyle und Owen Clarke an ihrer Vorstellung vom perfekten Dance-Pop werkeln, mittlerweile gar an die besten Momente der Pet Shop Boys denken: Soul, Disco, Electro kuscheln gehörig miteinander, ohne jemals den Dancefloor aus dem Blick zu verlieren. Die volle Ladung gibt‘s natürlich auch im iTunes Store.
Bereits auf fünf Alben bringen es Hot Chip mit ihrer jüngsten Platte „In Our Heads“, und auch wenn sie die Musikszene nicht mehr komplett auf den Kopf stellen mögen, so zählen sie doch immer noch zum „heißen Scheiß“, auf den ihr Bandname augenzwinkernd anspielt. Dabei lässt die bis ins letzte Detail ausgefuchste Federleichtigkeit, mit der Joe Goddard, Alexis Taylor, Felix Martin, Al Doyle und Owen Clarke an ihrer Vorstellung vom perfekten Dance-Pop werkeln, mittlerweile gar an die besten Momente der Pet Shop Boys denken: Soul, Disco, Electro kuscheln gehörig miteinander, ohne jemals den Dancefloor aus dem Blick zu verlieren. Die volle Ladung gibt‘s natürlich auch im iTunes Store.
A Place To Bury Strangers
Eine Rückkehr des in den frühen Neunzigern zu grandiosem, aber kurzlebigem Ruhm gelangten Shoegazing-Gitarrensounds gilt ja schon seit Jahren als nächstes großes Revival. Auch wenn das Ganze bislang nicht so recht zünden mag, gibt es doch echte Hoffnungsträger. Die New Yorker Combo A Place To Bury Strangers spachtelt tapfer Zement in den genreprägenden Wall of Sound, der Markenzeichen von Bands wie My Bloody Valentine, Ride oder Curve war. Mit Letzteren teilen APTBS im Übrigen auch die technoid verfremdeten Vocals mit einem Hauch Blade Runner. Der iTunes Store hat das neue Album „Worship“ im Angebot sowie die im Frühjahr erschienene Vorab-EP „Onwards To The Wall“. Nomen est omen.
Eine Rückkehr des in den frühen Neunzigern zu grandiosem, aber kurzlebigem Ruhm gelangten Shoegazing-Gitarrensounds gilt ja schon seit Jahren als nächstes großes Revival. Auch wenn das Ganze bislang nicht so recht zünden mag, gibt es doch echte Hoffnungsträger. Die New Yorker Combo A Place To Bury Strangers spachtelt tapfer Zement in den genreprägenden Wall of Sound, der Markenzeichen von Bands wie My Bloody Valentine, Ride oder Curve war. Mit Letzteren teilen APTBS im Übrigen auch die technoid verfremdeten Vocals mit einem Hauch Blade Runner. Der iTunes Store hat das neue Album „Worship“ im Angebot sowie die im Frühjahr erschienene Vorab-EP „Onwards To The Wall“. Nomen est omen.
Dead Mellotron
Es ist nicht viel bekannt über die mysteriöse Formation Dead Mellotron: Ursprünglich die One-Man-Show von Sänger-Gitarrist Josh Frazier aus Louisiana, be-steht die Band mittlerweile aus drei Musikern und hat sich nun in Baltimore niedergelassen. Mit der dortigen Bmore-Gutter-Musikszene könnte die Musik auf „Glitter“ jedoch kaum weniger gemein haben, stattdessen regieren auf der Platte, die den gelungenen Schlussstrich unter eine nicht enden wollenden Reihe von verworfenen Aufnahmen zieht, Gitarren und ihr schimmerndes Feedback – manchmal dem Song verbunden wie in der wunderbaren Vorauskopplung „Stranger“, meist aber gedankenverloren im dichten Sound badend. Das Album steht zum Sonderpreis von knapp 5 Euro im iTunes Store zum Download zur Verfügung.
Es ist nicht viel bekannt über die mysteriöse Formation Dead Mellotron: Ursprünglich die One-Man-Show von Sänger-Gitarrist Josh Frazier aus Louisiana, be-steht die Band mittlerweile aus drei Musikern und hat sich nun in Baltimore niedergelassen. Mit der dortigen Bmore-Gutter-Musikszene könnte die Musik auf „Glitter“ jedoch kaum weniger gemein haben, stattdessen regieren auf der Platte, die den gelungenen Schlussstrich unter eine nicht enden wollenden Reihe von verworfenen Aufnahmen zieht, Gitarren und ihr schimmerndes Feedback – manchmal dem Song verbunden wie in der wunderbaren Vorauskopplung „Stranger“, meist aber gedankenverloren im dichten Sound badend. Das Album steht zum Sonderpreis von knapp 5 Euro im iTunes Store zum Download zur Verfügung.
The Walkmen
Ein ganzes Jahrzehnt ist seit dem Debütalbum von The Walkmen vergangen. „Everybody Who Pretended To Like Me Is Gone“ hieß das gute Stück und brachte den, glaubte man dem Titel, verdammt einsamen New Yorkern eine treue Fangemeinde ein. Die wird auch vom inzwischen siebten Longplayer nicht enttäuscht sein, denn mit „Heaven“ manifestieren sich die Stärken der Band erneut in 13 herzzerreißenden Songs, in denen sich der leise Kummer der Weisheit und eine verwüstete Tapferkeit die Waage halten, getragen von der unvergleichlichen Stimme Hamilton Leithausers. Wer sich von dieser bitteren Schönheit vereinnahmen lassen möchte, findet „Heaven“ ebenso im iTunes Store wie die anderen Alben der Band sowie eine iTunes-exklusive Livesession-EP aus dem Jahr 2009.
Ein ganzes Jahrzehnt ist seit dem Debütalbum von The Walkmen vergangen. „Everybody Who Pretended To Like Me Is Gone“ hieß das gute Stück und brachte den, glaubte man dem Titel, verdammt einsamen New Yorkern eine treue Fangemeinde ein. Die wird auch vom inzwischen siebten Longplayer nicht enttäuscht sein, denn mit „Heaven“ manifestieren sich die Stärken der Band erneut in 13 herzzerreißenden Songs, in denen sich der leise Kummer der Weisheit und eine verwüstete Tapferkeit die Waage halten, getragen von der unvergleichlichen Stimme Hamilton Leithausers. Wer sich von dieser bitteren Schönheit vereinnahmen lassen möchte, findet „Heaven“ ebenso im iTunes Store wie die anderen Alben der Band sowie eine iTunes-exklusive Livesession-EP aus dem Jahr 2009.
Sea of Bees
Ohne zynisch klingen zu wollen: Das Pech, das Julie Ann Baenziger in der Liebe hat, darf gern noch eine Weile anhalten. Wie das Debüt „Songs For The Raven“ ist auch das zweite Album, das die Dame aus Sacramento in Kalifornien unter ihrem Künstlernamen Sea Of Bees veröffentlicht, im Wesentlichen eine Aufarbeitung einer gescheiterten Beziehung – und es trägt mit dem Titel „Orangefarben“ sogar den Kosenamen der Angebeteten auf dem kongenial in prächtigsten Orangetönen getünchten Cover. Dieser Hintergrund ist umso interessanter, als man die Platte abseits ihrer Lyrics mühelos auch als gut gelaunten sommerlichen Indiepop rezipieren kann. Wer sich an diesem Spannungsfeld abarbeiten mag, kann sich „Orangefarben“ im iTunes Store beschaffen.
Ohne zynisch klingen zu wollen: Das Pech, das Julie Ann Baenziger in der Liebe hat, darf gern noch eine Weile anhalten. Wie das Debüt „Songs For The Raven“ ist auch das zweite Album, das die Dame aus Sacramento in Kalifornien unter ihrem Künstlernamen Sea Of Bees veröffentlicht, im Wesentlichen eine Aufarbeitung einer gescheiterten Beziehung – und es trägt mit dem Titel „Orangefarben“ sogar den Kosenamen der Angebeteten auf dem kongenial in prächtigsten Orangetönen getünchten Cover. Dieser Hintergrund ist umso interessanter, als man die Platte abseits ihrer Lyrics mühelos auch als gut gelaunten sommerlichen Indiepop rezipieren kann. Wer sich an diesem Spannungsfeld abarbeiten mag, kann sich „Orangefarben“ im iTunes Store beschaffen.
Friends
Nachdem die Friends bereits mit ihren ersten Singles ordentlich für Furore gesorgt hatten, ist es nun so weit: Mit der poppigen Kampfansage „Manifest!“ bringt das Quintett aus Brooklyn sein Debütalbum an den Start. Der Funke springt sofort über: Bubblegum-Bässe und schick-schrille Percussionfantasien bilden den bunt besprühten Sockel, auf dem sich die Synthie-getragenen Melodien und der Gesang von Samantha Urbani zur Styler-Pose erheben. Motto (aus der neuen Single „Mind Control“): „I don‘t want to rule or be ruled/I just want the right to be cool.“ Eine der ganz großen Indie-Geschichten in diesem Sommer! Im iTunes Store ist neben dem Album auch die Debütsingle „I‘m His Girl“ samt der exklusiven B-Seite „My Boo“ erhältlich.
Nachdem die Friends bereits mit ihren ersten Singles ordentlich für Furore gesorgt hatten, ist es nun so weit: Mit der poppigen Kampfansage „Manifest!“ bringt das Quintett aus Brooklyn sein Debütalbum an den Start. Der Funke springt sofort über: Bubblegum-Bässe und schick-schrille Percussionfantasien bilden den bunt besprühten Sockel, auf dem sich die Synthie-getragenen Melodien und der Gesang von Samantha Urbani zur Styler-Pose erheben. Motto (aus der neuen Single „Mind Control“): „I don‘t want to rule or be ruled/I just want the right to be cool.“ Eine der ganz großen Indie-Geschichten in diesem Sommer! Im iTunes Store ist neben dem Album auch die Debütsingle „I‘m His Girl“ samt der exklusiven B-Seite „My Boo“ erhältlich.
02:54
Wenn es etwas über die Bedeutung einer Band sagt, dass sie wirklich in nahezu allen Vorschauen zu den auf keinen Fall zu verpassenden, heißesten Dingern des Jahres gehören, dann sind 2:54 die Band der Stunde. Und der Rave, den die Schwestern Colette und Hannah Thurlow im vergangenen Herbst mit ihrer „Scarlet EP“ ausgelöst haben, ist berechtigt, denn das nun erschienene selbst betitelte Debütalbum ist zu einem einzigen großen Rausch geraten. Vieles erinnert an The Cure, mit denen sich 2:54 nicht nur die Labelheimat Fiction teilen, sondern die auch bei den schillernden Gitarren und den dunklen Harmonien Pate gestanden haben dürften. Dazu gibt es weibliche Vocals, die schon Warpaint zum Hit gemacht haben. Album und EP sind im iTunes Store erhältlich.
Wenn es etwas über die Bedeutung einer Band sagt, dass sie wirklich in nahezu allen Vorschauen zu den auf keinen Fall zu verpassenden, heißesten Dingern des Jahres gehören, dann sind 2:54 die Band der Stunde. Und der Rave, den die Schwestern Colette und Hannah Thurlow im vergangenen Herbst mit ihrer „Scarlet EP“ ausgelöst haben, ist berechtigt, denn das nun erschienene selbst betitelte Debütalbum ist zu einem einzigen großen Rausch geraten. Vieles erinnert an The Cure, mit denen sich 2:54 nicht nur die Labelheimat Fiction teilen, sondern die auch bei den schillernden Gitarren und den dunklen Harmonien Pate gestanden haben dürften. Dazu gibt es weibliche Vocals, die schon Warpaint zum Hit gemacht haben. Album und EP sind im iTunes Store erhältlich.
Crocodiles
Es ist schon ein kleines Rätsel, wie es den Crocodiles gelungen ist, ihren sonnigen, tief von der Musikgeschichte ihrer kalifornischen Heimat durchfluteten Pop – eine Mischung aus The Jesus & Mary Chain, Beach Boys und einer Brise Grateful Dead – im feuchten Keller eines abgeschalteten Berliner Clubs zum Leben zu erwecken. Aber gelungen ist es ihnen, wie „Endless Flowers“ beweist, das dritte Album des Duos, das live personell wie lautstärketechnisch zu voller Größe anschwillt. Beispielhaft für all das: die grandiose Single „Sunday (Psychic Conversation #9)“, die ebenso im iTunes Store erhältlich ist wie „Endless Flowers“ und eine um zwei Remixe angereicherte Special Edition des Vorgängeralbums „Sleep Forever“.
Es ist schon ein kleines Rätsel, wie es den Crocodiles gelungen ist, ihren sonnigen, tief von der Musikgeschichte ihrer kalifornischen Heimat durchfluteten Pop – eine Mischung aus The Jesus & Mary Chain, Beach Boys und einer Brise Grateful Dead – im feuchten Keller eines abgeschalteten Berliner Clubs zum Leben zu erwecken. Aber gelungen ist es ihnen, wie „Endless Flowers“ beweist, das dritte Album des Duos, das live personell wie lautstärketechnisch zu voller Größe anschwillt. Beispielhaft für all das: die grandiose Single „Sunday (Psychic Conversation #9)“, die ebenso im iTunes Store erhältlich ist wie „Endless Flowers“ und eine um zwei Remixe angereicherte Special Edition des Vorgängeralbums „Sleep Forever“.





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