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iTunes Store für Bilder

30.03.2005 | 14:51 Uhr |

Es war aufgrund einer Panne schon vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangt, nun legt Adobe offiziell gleich nach: Noch etwas nebulös kündigt der amerikanische Softwarehersteller in einer Pressemitteilung einen Online-Dienst für Fotografen an, der "direkt aus Adobe-Produkten für professionelle Kreative" erreichbar sein soll. Interessierte Fotokünstler sollen, so die Idee, ihre Werke und Dienstleistungen in einer zusammen mit der amerikanischen Fotografenvereinigung ASMP betriebenen Datenbank zur Verfügung stellen. Direkt aus Photoshop und anderen Adobe-Programmen lässt sich dann auf Bilder zugreifen. Die American Society of Media Photographers ASMP sieht darin die Chance, "interessierte Kunden und Fotografen zusammenzuführen und so den Interessen ihrer Mitglieder zu dienen."

Im Klartext heißt dies, dass Adobe zusammen mit der ASMP und weiteren Künstlervereinigungen ein Lizenzmodell ähnlich dem iTunes Music Store von Apple aufbaut. Als aktives Mitglied der "PLUS-Coalition", einer Organisation, die "Fotografen, Illustratoren, Bildagenturen, Werbetreibende, Grafikdesigner und Verlage vertritt", strebt Adobe an, direkt aus der eigenen Software heraus Bildbestände durchsuchbar und lizenzierbar zu machen, ein System, das "das Lizenzieren von Bildern ins 21. Jahrhundert bringt", so die Pressemitteilung. Der Dienst befindet sich derzeit noch in den USA im Aufbau, er soll mit der Zeit in weiteren Ländern verfügbar sein.

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