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iTunes hat keine Zukunft im Videomarkt ohne NBC

10.12.2007 | 07:06 Uhr |

Obwohl Apple mit iTunes und dem integrierten Online-Musik-Dienst den Markt dominiert gilt dies nicht für den Online-Video-Dienst. Analyst James L. McQuivey von der Marktforschungsfirma Forrester empfiehlt unter anderem, dass Apple NBC zurückgewinnt, um Video-Verkäufe über iTunes zu.

Apple und NBC stritten sich öffentlich um die Video-Verkaufspreise. Das Ende vom Lied war Ende August 2007 die Entscheidung von NBC Universal, den Vertrag zum Download von TV-Serien nicht über 2007 hinaus zu verlängern und postwendend verhängte Apple einen Aufnahmestopp von neuen NBC-Titeln. McQuivey sagt, dass Apple einen moralischen Sieg errungen haben mag, aber mehr unter den Konsequenzen leidet als NBC.

Ganze 30 Prozent der Video-Verkäufe in iTunes werden von NBC Universal an Apple geliefert. NBC ist hingegen unabhängig von Apple und bietet seine Videos über NBC.com und sechs weitere Internet-Portale zum Download oder als VOD (Video on demand) über Kabel.

Außerdem empfiehlt McQuivey Apple zum Sichern der Zukunft von iTunes die Implementierung eines starken Videoverleih-Dienstes und Aufnahme von Werbung. Für Online-Video-Werbung alleine sieht Forrester einen möglichen Gewinn von 7, 2 Milliarden US-Dollar. Allgemein besagt die Studie, dass Apple seine absolute Preiskontroll-Politik zugunsten erfolgreicher Geschäfts-Strategien zurückstellen soll.

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