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iWatch: Apple will Rolex übernehmen

01.04.2014 | 07:09 Uhr |

Gerüchte über eine Smartwatch von Apple nehmen immer mehr Fahrt auf. Wie Macwelt aus informierten Kreisen erfahren hat, kauft sich Apple in Form von Rolex Uhren-Expertise hinzu.

Die iWatch wird wohl das "nächste große Ding" aus Cupertino, die neue Produktkategorie, die Apple-CEO Tim Cook schon seit letzten Herbst in Aussicht stellt. Nachdem vor gut zwei Wochen erste Screenshots einer App namens Healthbook durchgesickert waren, die in iOS 8 auf dem iPhone oder iPad Ergebnisse von Sensoren am Handgelenk auswerten soll, kristalliert sich nun heraus, mit welcher Expertise Apple in das Uhrengeschäft einsteigen will. Nicht weniger als der Hersteller von hochwertigen Uhren Rolex steht bei Apple auf der Einkaufsliste. Dies hat Macwelt aus meist zuverlässiger Quelle im Silicon Valley erfahren. Die Übernahme soll Apple 1,4 Milliarden US-Dollar wert sein. Apple geht dabei ähnliche Wege wie Google, das beim Design seiner Datenbrille auf die starke Marke Ray-Ban setzt.

Rolex werde von Apple nicht geschluckt, sondern soll als 100prozentige Unternehmenstochter weiterhin eigenständig in der Schweiz Uhren unter dem bisherigen Markennamen produzieren. Im Rahmen der Akquise gehen jedoch alle Patente des Herstellers in den Besitz Apples über, ein Team von rund 140 Uhrmachern und Designern soll nach Cupertino übersiedeln und in den Technikkonzern die "DNA des tradierten Uhrmacherhandwerks" einbringen, wie unsere anonyme Quelle verrät.
Apple werde nicht nur die beinahe fertig entwickelte iWatch auch in luxuriösen Ausgaben anbieten, mit Hilfe der Rolex-Patente sehe man sich gegen Patentklagen und Urheberrechtsverletzungen aller Art gewappnet. "Apple tritt zwar ein wenig spät auf den Plan, aber dann mit aller Gewalt", erklärt unser Informant, den wir an einem windigen Märztag am Surfstrand von Mavericks am Telefon erwischten. Die Patente über Sensoren, Betriebssysteme, Displaytechnologien, Quarzlaufwerke, mechanische Uhrwerke und Armbänder seien ein starker Schutzschild gegen jedwede Konkurrenz.

Einen entscheidenden Mosaikstein werde auch der japanische Elektronikhersteller Sony beitragen, der bei dem Uhren-Joint-Venture als Dritter im Bunde fungieren werde. "Sony hatte mit seinen Smartwatches bisher wenig Verkaufserfolg, konnte dadurch aber lernen, wie man es nicht macht," erklärt der Insider. In Apples Produktentwicklung sage man hundertmal "Nein", bevor ein "Ja" zu hören ist, behauptete eine Apple-Werbung aus dem vergangenen Jahr. Sony steuert demnach mindestens ein paar Dutzend "Neins" bei, aber auch eine handvoll Patente und einen immer noch starken Markennamen.

Noch in diesem Monat werde Apple die Übernahme von Rolex und die Kooperation mit Sony bekannt geben, womöglich der Öffentlichkeit auch schon einen ersten Prototypen der iWatch zeigen. Neben dem Produkt mit Apple-Logo und der Luxus-Ausgabe als Rolex iWatch werde es aber auch von Anfang an ein preiswertes Modell geben, das unter dem Namen des Joint Ventures von Apple, Rolex und Sony vermarktet werde: iRoNY.


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