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iWatch gegen iSwatch - Streit um Markennamen

05.05.2014 | 07:44 Uhr |

Da bahnt sich Ärger an. Apple bekommt allem Anschein nach bereits seit längerer Zeit Gegenwind, wenn es um die noch unangekündigte iWatch des Unternehmens geht. Beim Gegenspieler handelt es sich um den Uhrenhersteller Swatch, der bereits eine iSwatch angekündigt und auch gesichert hat.

Obwohl die neue iWatch von Apple noch gar nicht auf dem Markt ist, geschweige denn offiziell angekündigt wurde, gibt es auch schon Streit. Dieses Mal allerdings nicht mit Samsung und Co., sondern mit dem Uhrenhersteller Swatch. Eine Pressesprecherin des Schweizer Unternehmens bestätigt offiziell , dass Swatch bereits seit Jahren gegen Apple bzw. die iWatch-Marken-Registrierung vorgeht. Apple selbst hat zumindest nach außen hin nicht viel mit den Markenrecht-Eintragungen zu tun. Stattdessen überlässt das Unternehmen aus Cupertino die Eintragungen diversen Briefkastenfirmen, Unternehmensberatungen und Anwaltskanzleien, wie wir es auch schon von weiteren Produkten kennen, beispielsweise dem iPad oder CarPlay. Wie nun bekannt ist, läuft der Streit zwischen Swatch und Apple bzw. den Firmen bereits seit 2007.

Damals wurde sich allem Anschein nach noch außergerichtlich wegen der iWatch und iSwatch gezankt. Anfang 2014 wurde von Swatch die neue Touch Liquid Metal angekündigt, bei der es sich um eine Smartwatch handelt ,die mit Touchscreen und Bluetooth-Funktionen ausgestattet ist. Sollte Apple dann in diesem Jahr tatsächlich die geplante Datenuhr unter dem Namen iWatch ankündigen bzw. auf den Markt bringen, so würde ein ganz offener Streit zwischen den beiden Unternehmen entfachen. Dabei dürfte der Smartphone-Hersteller sicher an einer Einigung mit Swatch interessiert sein. Wie die leitende Pressesprecherin von Swatch betont, beurteile man die Verwechslungsgefahr zwischen den beiden Produkten als gegeben, die Marken sind nach Aussage von Serena Chiesure definitiv verwechselbar. Es heißt weiter, dass man in allen Ländern, in denen die Marke eingetragen ist, so vorgehen würde und dass alle für notwendig erachteten Maßnahmen ergriffen wurden, um die eigene Marke iSwatch zu schützen.

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