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iWatch profitabler als Apple-Fernseher

04.03.2013 | 16:23 Uhr |

Die in den letzten Wochen spekulierte Uhr von Apple könnte weit profitabler sein, als dies ein Fernsehapparat aus Cupertino wäre, rechnet der Citigroup-Analyst Oliver Chen dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg vor.

Demnach werde der Gesamtumsatz der Uhrenindustrie in diesem Jahr 60 Milliarden US-Dollar betragen, mit Margen bis zu 60 Prozent. Mit Fernsehern machten Hersteller weltweit zwar mehr Umsatz, bis zu 120 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013, im umkämpften Markt sind die Margen jedoch sehr gering.

Eine iWatch, die immer mehr Analysten für "das nächste große Ding" aus Cupertino halten , könne Apple bis zu sechs Milliarden US-Dollar Jahresumsatz generieren, meint Chen. Apple könne es wie vor gut zwölf Jahren mit dem iPod gelingen, "etwas völlig Neues" zu bauen - etwas "von dem Kunden nicht einmal wussten, dass sie es brauchen". Mit einer iWatch könnte Apple bis zu 3,6 Milliarden US-Dollar an Gewinn pro Jahr einfahren, ein eigener Fernsehapparat brächte nur 1,79 Milliarden US-Dollar. Chen hat für beide Fälle einen Marktanteil von zehn Prozent für Apple angenommen.

Bloomberg wiederholt in deinem Artikel Berichte über ein angeblich hundertköpfiges Entwicklerteam, das bei Apple die iWatch vorantreiben soll. Rund um das Thema hat Apple sich in den letzten Jahren zahlreiche Patente gesichert. Eine intelligente Armbanduhr soll voraussichtlich das iPhone nicht ersetzen, aber es ergänzen, wie ein angeblicher Insider Bloomberg verriet. Die iWatch am Handgelenk soll etwa dem Anwender erlauben, ein Telefonat zu beginnen, sie zeige zudem die Nummer eines Anrufers an oder auf Wunsch den aktuellen Standort auf einer Karte.

Apple-CEO Tim Cook hatte letzte Woche auf der Aktionärsversammlung des Unternehmens bekannt gegeben, Apple arbeite an "neuen Produktkategorien" und so die Spekulationen um die iWatch beflügelt.

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