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macOS Sierra ist nun unter Linux lauffähig

23.09.2016 | 12:53 Uhr |

Apples neues macOS Sierra kann man mit einigem Aufwand auch unter Linux zum Laufen bringen.

Unter Mac-OS X kann man eine Virtualisierungssoftware wie Parallels verwenden, um Windows oder Linux zu nutzen. Unter Linux ist für diese Aufgabe die Virtualisierungssoftware Qemu gebräuchlich, die mit etwas Aufwand sogar macOS Sierra unterstützt. Der Sicherheitsspezialist und Linux-Anwender Dhiru Kholia hat für diese Aufgabe vor kurzem bei Github ein Installations-Paket veröffentlicht , das aus einer Reihe an Skriptdateien und Installationsdateien besteht. Mit dem Skript create_install_iso.sh kann man beispielsweise aus einer Installationsdatei für El Capitan oder Sierra die von Qemu benötigte ISO-Installationsdatei erstellen. Während der Installation muss man außerdem per Mac-Terminal einige Zusatzdateien importieren. Ein Readme führt durch die weitere Installation und Konfiguration, so muss man unter Umständen das vorgegebene CPU-Modell ändern und den Bootloader so konfigurieren, dass MSR Zugriff nicht erfolgt (echo 1 > /sys/module/kvm/parameters/ignore_msrs). Von Gabriel L. Somlo gibt es zu diesem Thema eine ausführlichere Anleitung .

Gedacht ist die Installation etwa für Administratoren, die neben Windows- und Linux-Rehnern auch Macs supporten müssen.

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