Von Redaktion Macwelt - 30.12.2012, 00:00

Apple schaltet mit Update auch Flash ab

Neben Java macht auch immer wieder Flash Ärger in Sachen Sicherheit. Apple fasst die beiden Risiken mit der gleichen Methode an: einfach abschalten.
Für den Trojaner Flashback war eine lückenhafte Java-Umgebung das Einfallstor in OS X . Apples Lösung: Flashback erkennen und entfernen, zudem Java einfach deaktivieren, wenn der Nutzer es längere Zeit nicht genutzt hat.
Veraltete Versionen des Flash-Players sind ebenfalls Einstiegshilfen für potenzielle Schädlinge. Apple setzt im Mai mit OS X 10.7.4 und Safari 5.1.7 auf das gleiche Rezept. Wer eine veraltete Flash-Version benutzt, dem schaltet Safari das Multimedia-Plug-in einfach ab. Viele Web-Animationen und -Filme bleiben dann verborgen, dafür soll dies Angriffe über den Flash Player verhindern.
Adobe, der Hersteller von Flash, lobt diese Entscheidung sogar ausdrücklich: "Wir begrüßen Apples Initiative, die Mac-Nutzer dazu bewegt, immer auf dem neusten Software-Stand zu bleiben", sagt Adobes Sicherheitschef Brad Arkin in einem Blogeintrag. Ist der Flash-Player zu alt, warnt Safari und leitet den Anwender zu Adobes Downloadseite um.
In der jüngeren Vergangenheit hat Adobe daran gearbeitet, dass die Nutzer besser über Updates informiert werden. So sind die früher versteckten Flash-Einstellungen jetzt in die Systemeinstellungen eingezogen und der Flash-Player meldet sich automatisch, wenn eine neue Version erhältlich ist. Mit der Version 11.2 ist der Flash Player in der Lage, sich automatisch still und leise im Hintergrund zu aktualisieren. Dies macht dann keinerlei Nutzerinteraktion mehr notwendig.

Gerücht um Übernahme - Loewe dementiert

Im Mai war die Szene noch fest davon überzeigt, im November einen Fernsehapparat von Apple zu sehen. Fraglich schien nur das Wie. So tauchen Gerüchte über eine Übernahme des deutschen Herstellers von Fernsehgeräten und Entertainment-Systemen Loewe AG auf. Sogar eine Zahl für den Kaufpreis kursiert: 87,3 Millionen Euro.
Loewe streitet die Mutmaßungen indes vehement ab und bestätigt gegenüber dem Handelsblatt, dass an den Gerüchten „überhaupt nichts dran“ sei. Apple gibt keine Stellungnahme ab – bis Jahresende tauchen keine weiteren Gerüchte über eine Akquise auf.
Loewe ist bereits seit 1929 am Markt und beschäftigt aktuell 1.000 Mitarbeiter in 50 Ländern. Trotz, dass sich das Unternehmen bemüht, seinen Premium-Produkten den „Made in Germany“-Stempel aufzudrücken, hat Loewe mit der schwierigen Wirtschaftslage zu kämpfen. 2011 musste das Unternehmen Verluste in Höhe von 10,5 Millionen Euro verbuchen. Die Verkäufe gingen im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent zurück.
 
Loewe ist seit Jahrzehnten fest im Geschäft mit Fernsehgeräten verankert. Und das ist kein leichtes Business. Bislang hat sich Apple immer gescheut, TV-Tuner in seine Produkte einzubauen.
Aus gutem Grund, denn zu groß ist die Vielfalt der TV-Systeme (DVB, PAL, NTSC, SECAM, Kabel, Satellit etc.) und noch größer sind die regionalen Unterschiede, was die technische Abnahme von Fernsehempfängern angeht. Diesen Wust an Bürokratie zu durschauen und das richtige Produkt für den richtigen Markt mit den korrekten Zertifizierungen an den Start zu bekommen gleicht einer Sisyphos-Arbeit. Loewe hingegen hat das ganze schon lange hinter sich. Die Produkte gelten als ausgereift und passen sowohl vom Design, als auch von der Philosophie her durchaus zum Mac- und iPhone-Hersteller.
 
Wenn da nicht die Historie wäre. Apple hat bislang noch nie eine Firma gekauft und deren Produkte danach einfach weiter angeboten. Bislang gingen Firmen wie Siri oder PA-Semi immer vollständig im Apple-Konzern auf (abgesehen von laufenden Verträgen). Lediglich das Know-How tauchte dann in dem ein oder anderen Apple-Produkt wieder auf.
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