Von Redaktion Macwelt - 30.12.2012, 00:00

Facebook-Aktie startet mit Verspätung und Kursschwankungen

Der Börsengang des weltgrößten sozialen Netzwerks Facebook läuft holpriger als geplant. Nach einem verspäteten Handelsstart hat die Facebook-Aktie mit starken Schwankungen zu kämpfen und zieht damit sogar den Dow Jones nach unten.
Nachdem einige Börsen-Beobachter am Nachmittag beim Facebook-Börsengang noch mit einer Kurssteigerung von bis zu 50 Prozent rechneten, stellt sich tags darauf Ernüchterung ein, denn ganz so reibungslos wie geplant lief das Facebook-Debüt nicht.
Mit rund 30 Minuten Verspätung startete die Facebook-Aktie schließlich mit 42,55 US-Dollar. Was folgte war keine Kursexplosion, sondern eine Berg- und Talfahrt, bei der die Aktie zeitweise wieder auf ihren Ausgangswert von 38 US-Dollar zurückfiel. Nach 18 Uhr muss die Wall Street sogar Verluste einstreichen. Der Dow-Jones-Index und der S&P-500 fallen um jeweils 0,4 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq verbucht auf ihren Index sogar ein Minus von 0,9 Prozent. In Erwartung eines starken Facebook-Debüts waren die Vorzeichen vor Handelsbeginn noch positiv gewesen.
In Frankfurt konnten in der ersten Handelsstunde rund 300.000 Facebook-Aktien verkauft werden. Der Kurs schwankte jedoch auch hier zwischen 29,91 und 33,50 Euro. Seit heute Nachmittag sind 421 Millionen Aktien des sozialen Netzwerks zum Handel freigegeben. Es bleibt abzuwarten wie sich der Kurs weiterentwickelt. Als glatter Erfolg ist Facebooks Börsengang aufgrund der starken Schwankungen und dem ausbleibenden Kurssprung nach oben nicht zu werten.

Enttäusche Aktionäre verklagen Facebook wegen angeblich verschwiegener schlechter Zahlen

Facebook und sein Chef Mark Zuckerberg sollen wissentlich schlechte Zahlen in ihrem Bericht zum potentiellen Facebook-Wachstum weggelassen haben. Die Beschuldigten sind neben Zuckerberg auch CFO David Ebersman, weitere Facebook-Mitarbeiter und die Bank Morgan Stanley, die als "Lead Unterwriter“ den Börsengang von Facebook organisiert hat. Doch damit nicht genug. Facebook wird zudem vorgeworfen, dass die meisten Aktionäre nicht über eine Senkung der Gewinnprognose informiert worden seien.

Apple wertvoller als Google und McDonalds

Die Marktforscher von BrandZ haben die 100 wertvollsten Marken der Welt ermittelt. Die Top-10 dominieren IT-Marken. Deutsche schlagen sich nicht schlecht.
In der Untersuchung der wertvollsten Marken 2012 haben die Marktforscher von BrandZ Apple auf den ersten Platz verwiesen – genau wie im Jahr 2011. Im Vergleich zum letzten Jahr konnte Apple jedoch 19 Prozent an Wert zulegen. BrandZ schätzt den Wert der Marke auf 182.951.000.000 US-Dollar. Auf Platz zwei mit 115.985.000.000 Dollar landet IBM. Die Marke stieg ihm Vergleich zu 2011 um einen Platz auf und legte um 15 Prozent Wert zu. Google – Platz 3 – verlor hingegen den zweiten Platz vom letzten Jahr. Außerdem schrumpfte der Markenwert laut BrandZ um 3 Prozent auf 107.857.000.000 Dollar.
Auf Platz Nummer 4 landet die erste Nicht-IT-Firma der Statistik: McDonalds. Es folgen Microsoft, Coca Cola und Marlboro. Danach kommen gleich drei Netzbetreiber: AT&T, Verizon und China Mobile. Amazon landet auf Platz 18. Facebook nur auf Platz 19. Dabei war das Unternehmen aus Kalifornien mit einem Rekord-Start an die Börse gegangen – über 100 MilliardenDollar sollte Facebook nach dem Börsenstart wert sein. Die Aktie fiel jedoch später auf unter Ausgabewert.
Mit der Deutschen Telekom schafft es ein deutsches IT-Unternehmen gerade noch in die Top-20. Gegenüber dem Vorjahr verlor die Telekom jedoch einen Platz und 10 Prozent Marken-Wert laut BrandZ. HP und Intel sind immerhin noch in der Top-50 vertreten. Ebay trudelt auf Platz 64 ein, Sony schafft es nur auf die 86 – knapp vor Aldi und Ikea. Den letzten Platz der 100 wertvollsten Marken besetzt DHL.
Sieben der zehn wertvollsten Marken weltweit sind IT-Marken. Und immerhin acht deutsche Marken schaffen es in die Top-100: Deutsche Telekom, SAP, BMW, Mercedes-Benz, Siemens, Aldi, Volkswagen, DHL. Zwar nur Platz 19 trotz gigantischem Börsenstart – den größten Zuwachs schaffte dennoch Facebook: 74% mehr Marken-Wert.

Apples Europa-Chef geht

Pascal Cagni, der Europa-Chef von Apple, reicht seinen Rücktritt ein. Cagni war seit dem Jahr 2000 für den europäischen Vertrieb verantwortlich. Apple hat dies bislang nicht offiziell bestätigt. Vor Apple arbeitete Cagni bei Packard Bell und Compaq. Warum der Manager das Unternehmen verlässt, ist nicht bekannt. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert eine frühere Aussage eines Apple-Sprechers, dass das Unternehmen seinen Vertrieb in Teilen neu aufstellen wolle. Zuvor war der neue CEO Tim Cook lange für die Strukturen des Apple-Vertriebs zuständig. Demnach wäre der Abgang Cagnis nicht ganz freiwillig gewesen.
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