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Test - Viewsonic ViewPad 10s

09.03.2011 | 07:42 Uhr |

Viewsonic verwendet beim neuen ViewPad 10s einen 10,1-Zoll-Bildschirm im Breitformat. Für eine flotte Bedienung soll der Dual-Core-Prozessor NVIDIA Tegra 250 mit 1 GHz Taktfrequenz sorgen. Das zirka 370 Euro teure Android-Tablet überzeugt in vielen Bereichen, patzt aber auch deutlich.

Virtuelle Tastatur: Mit zwei Fingern lässt sich gut und schnell schreiben.
Vergrößern Virtuelle Tastatur: Mit zwei Fingern lässt sich gut und schnell schreiben.
© Viewsonic

Wer hinter Viewsonics ViewPad 10s mit 10,1-Zoll-Bildschirm nur ein größeres ViewPad 7 mutmaßt, der täuscht. Das ist auch gut so, denn das 7-Zoll-Tablet konnte im TecChannel-Test in der Bedienung und Geschwindigkeit nicht überzeugen. Die weiteren Gemeinsamkeiten enden beim Betriebssystem Android 2.2.

Während dem ViewPad 7 eine Flash-Unterstützung bei Webseiten versagt bleibt, zeigt sich das ViewPad 10s mit Android 2.2 gerüstet für den Adobe-Standard. Und weil Flash-basierende Elemente bekanntlich einiges an Rechenleistung erfordern, stattet Viewsonic das 10,1-Zoll-Tablet mit einer Dual-Core-CPU mit 1 GHz Taktfrequenz aus.

Eigenständigkeit beweist das ViewPad 10s auch beim Design und den Bedienelementen. So gibt es nicht wie beim ViewPad 7 ein allzu sehr an das iPhone 4 angelehntes Design, auch beim Apple iPad wird wenig abgeschaut. Knöpfe an der Gehäusefront sucht man beim ViewPad 10s vergeblich, die Bedienung erfolgt Elementen auf dem Touchscreen oder an der Gehäuseseite.

Neben flinken Reaktionszeiten, Aussehen und der Bedienung muss ein Tablet auch mit hoher Display-Qualität und langer Laufzeit überzeugen. Viewsonics ViewPad 10s offenbart im Test eine große Schwäche.

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