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8 Kerne jetzt Standard

07.02.2008 | 12:00 Uhr |

Erstmals in der Geschichte Apples gibt es nun einen Mac mit acht Prozessorkernen als Standardkonfiguration. Der neue Mac Pro setzt dabei auf Intels neueste Server-CPUs vom Typ Xeon 5400. Im Macwelt-Testcenter muss der Bolide zeigen, was er drauf hat.

Das war eine Überraschung: Bereits eine Woche vor der Macworld Expo hat Apple neue Macs vorgestellt. Diesmal war das Flaggschiff dran, der Mac Pro. Das Update war lange überfällig und die neuen Modelle können sich sehen lassen.

Die nächste Überraschung: Schon das Basismodell kommt nun mit acht, statt vier Rechenkernen. Die Taktfrequenz hat der Mac-Hersteller leicht von 2,66 auf 2,8 Gigahertz angehoben. Zusammen mit dem vergrößertem Level-2-Cache und dem schneller getakteten Bussystem und Speicher soll der neue Mac Pro laut Apple doppelt so schnell sein, wie das bisherige Basismodell.

Äußerlich bleibt der Mac Pro allerdings unverändert. Nach wie vor kommt er in dem bewährten und stabilen Aluminiumgehäuse. Die augenfälligste Neuerung ist hingegen die mitgelieferte Tastatur. Es handelt sich um das gleiche Modell, das auch dem Alu-iMac beiliegt. Die schicke, sehr flache Tastatur mit weißen Tasten und Aluminiumplatte hat allerdings einen gewöhnungsbedürftigen Tastenanschlag. Im Vergleich zum Vorgänger bieten die Tasten einen ungenaueren Druckpunkt und einen sehr kurzen Tastenhub. Man benötigt schon einige Stunden, um sich an das neue Gefühl beim Schreiben zu gewöhnen, das so ähnlich ist, wie bei einer Notebook-Tastatur. Der Vorteil jedoch: Die beiden in der Tastatur eingebauten USB-Anschlüsse arbeiten nun mit voller USB-2.0-Geschwindigkeit, das ist besonders praktisch für USB-Speichersticks oder Desktop-Festplatten.

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