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Fineart-Fotos auf A3

02.06.2009 | 14:15 Uhr |

Die Tintenstrahltechnik genügt schon längst auch höchsten Fineart-Ansprüchen. Doch dazu braucht es die passenden Drucker, von denen wir zwei erschwingliche Vertreter der A3-Klasse testen.

HP Photosmart Pro B8850
Vergrößern HP Photosmart Pro B8850

Moderne Drucke mit Pigmenttinte haben eine Haltbarkeit von mehr als 80 Jahren und damit den Print aus dem Labor mit seinen zirka 50 Jahren lange abgehängt. Die Auswahl an verschiedenen Papierstärken und -gewichtes ist für Tintenstrahldrucker weit höher als zu analogen Zeiten. Besonders interessant für anspruchsvolle Amateur-Fotografen sind die Modelle mit einer maximalen Druckgröße von A3+. Das entspricht einer Größe von 33 x 48,3 cm und ist ideal für einen Rahmen der Größe 50 x 70 cm inklusive Passpartout. Wir holen uns den HP Photosmart Pro B8850 und das Topmodell von Epson, den Stylus Photo R2880, ins Labor. Im Standard-Lieferumfang ist neben der besonders haltbaren Pigmenttinte auch mindestens eine graue Tinte für hochwertige Schwarz-Weiß-Drucke enthalten.

Epson Stylus Photo R2880
Vergrößern Epson Stylus Photo R2880

Der HP Photosmart Pro B8850 bietet acht große Tanks mit 27 ml Füllmenge, ein helles grau für Schwarz-Weiß-Drucke, vom Anwender austauschbare Druckköpfe, Erkennung von defekten Düsen und eine eingebaute Kalibrierung für korrekte Farben. Alles interessante Punkte, gepaart mit einem sehr guten Preis. Als direkten Konkurrenten schickt Canon ganz frisch den Pixma Pro 9500 Mark II ins Rennen, der mit zehn Farben druckt, darunter zwei Grau-Tinten. Wir werden dieses Gerät so bald wie möglich testen.

Der Zugang zu den großen Tintenpatronen ist einfach von Vorne durch eine große Klappe.
Vergrößern Der Zugang zu den großen Tintenpatronen ist einfach von Vorne durch eine große Klappe.

Pigmentdrucker sind bezüglich der Papiere wählerisch, weshalb auch die schwarze Tinte auf das Papier angepasst sein muss. Aus diesem Grund gibt es für mattes und glänzendes Papier getrennte Tinten. Bei HP sind diese parallel installiert, beim Epson muss man sich für eine entscheiden. Mit jedem Wechsel der Papiersorte von matt auf glanz und umgekehrt muss auch die Schwarztinte gewechselt werden. Das ist nicht nur lästig in der Handhabung, sondern bringt auch einen zusätzlichen Tintenverbrauch für die Spülung mit sich. Epson hat hier bei seinem Nachfolger des erfolgreichen Stylus Photo R2400 nicht auf die Wünsche der Anwender gehört. Wesentliche Veränderung neben dem Design ist die neue Vivid Magenta Technologie für einen erweiterten Farbraum. Eine Besonderheit bei Epson sind die drei Grautinten für feinste Grauabstufungen - gerade das macht diese Modelle so beliebt bei Schwarz-Weiß-Fotografen. Damit die Drucker so richtig zeigen können, was in ihnen steckt, füttern wir sie mit ausgewählten Foto-Papieren: Matte Papiere von Hahnemühle und Innova, unser Preistipp aus dem Barytpapiertest von Tecco und die eigenen Glanz- und Semiglanzpapiere der Druckerhersteller.

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