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Acolens 1.3 und DXO Optics Pro 4.2

18.07.2007 | 13:03 Uhr |

Mit der Software Acolens tritt ein deutscher Hersteller gegen das Herzstück der Bildoptimierung an, das Programm DXO Optics Pro. Wir haben die beiden Programme zur Korrektur von Objektivfehlern miteinander verglichen.

Das, was die hier vorgestellten Softwarelösungen leisten, ist auch auf Digitalkameras übertragbar. In der Tat werden bei vielen Consumer-Digitalkameras, etwa der Finepix-Serie von Fujifilm, Objektivfehler gleich nach der Aufnahme korrigiert. Für Profi-Kameras und bei Verwendung von Wechselobjektiven ist dies wegen der längeren Verarbeitungsgeschwindigkeit jedoch noch nicht praktikabel.

Bildoptimierungen von Scans und Digitalfotos gibt es schon lange, doch erst sehr spät haben sich auch Programme zur Korrektur von Objektivfehlern auf den Markt gewagt. Zwei dieser Vertreter sind DXO Optics Pro 4.2 vom französischen Anbieter DXO Labs und das erst kürzlich erschienene Acolens, das die Hamburger Firma Nurizon nun in einer leicht überarbeiteten Version 1.3 anbietet. Beide Programme korrigieren Objektivfehler in den Punkten Verzeichnung, Randabschattung (Vignettierung) und Randunschärfe auf Basis vermessener Objektive. Während Acolens sich, von einer Gamma-Korrektur abgesehen, auf diese Funktionen beschränkt, ist die Funktionalität von DXO Optics Pro um Bildoptimierungsfunktionen wie Schärfung, Bildrauschenunterdrückung oder Belichtungskorrekturen erweitert. Neu in Version 4.2 sind unter anderem ein Mehrpunkte-Farbabgleichs-Werkzeug, eine verbesserte ICC-Profilunterstützung und ein möglicher Angleich der Farbwiedergabe auf Kamera- oder Filmcharakteristiken. Die für die Korrektur optischer Fehler zuständige DXO Optics Engine ist ebenfalls ausgebaut und beherrscht nun eine so genannte Anamorphose-Korrektur.

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