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Acrobat 9

11.09.2008 | 13:05 Uhr |

Besonderen Wert hat Adobe bei der Entwicklung von Acrobat 9 auf die gemeinsame Arbeit an PDF-Dokumenten gelegt, für Publisher gibt es dagegen nur wenig Neues zu entdecken

Am Funktionsumfang hat sich in Acrobat 9 seit unserem Betatest in der Macwelt 07/2008 nichts mehr geändert. Im Test der nun im Handel verfügbaren Version geht es uns deshalb vor allem darum zu prüfen, ob die neuen Funktionen auch das tun, was sie sollen, und wie viel Zeit sie dafür benötigen.

Geschwindigkeit

Beim Starten sowie beim Öffnen, Scrollen und Durchsuchen von PDFs zeigt sich Acrobat 9 um einige Wimpernschläge schneller als der Vorgänger, wobei auch Acrobat 8 diese Aufgaben flott erledigt. Nur der erste Programmstart dauert merklich länger. Einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs finden wir bei der Volltextsuche in einem Ordner mit rund 150 PDF-Dateien, für die Acrobat 9 knapp sechs Minuten und Acrobat 8 gute zehn Minuten benötigt. Ebenfalls flotter geht der Distiller 9 zu Werke, um eine Postscript-Datei mit zwei Gigabyte Größe in ein PDF umzuwandeln. Hier messen wir rund elf Minuten bei Version 9 gegenüber guten 16 Minuten bei Version 8, getestet auf einem Mac Mini Core 2 Duo mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.

Etwas mehr Zeit benötigt Acrobat 9 dagegen, um eine Webseite in ein PDF umzuwandeln. Das ist jedoch kein Nachteil, da die HTML-Umwandlung nun zu brauchbaren Ergebnissen führt, während Acrobat 8 unsere Testseite (Süddeutsche Zeitung) in einer Form abliefert, die man sofort entsorgen kann. Im Gegenzug erweist sich Acrobat 9 aber als empfindlicher und stürzt beim Verarbeiten mancher Webseiten (macwelt.de, spiegel.de) einfach ab, ohne ein Ergebnis zu liefern.

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