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Erster Blick auf Photoshop CS 6 Beta

23.03.2012 | 11:03 Uhr |

Die kommende Version des Bildbearbeitungs-Standards bringt Adobe diesmal erstmals als frei verfügbare Vorabversion. Wir haben uns die Neuerungen von Photoshop CS 6 in der Betaversion angesehen.

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Vergrößern photoshopcs6beta_oberflaeche

Öffentliche Betas von Adobe-Software kannte man bisher nur von Lightroom. Das Worflow-Tool für Fotografen konnte die Anwendergemeinde seit Version 3 vorab testen. Nicht nur das kürzlich final erschienene Lightroom 4 folgte dem guten Beispiel, jetzt kann jeder auch den Bildbearbeitungs-König Photoshop vorab testen. Zum Download der nur in englisch oder japanisch bereit stehenden Beta, besucht man wie gewohnt die Adobe Labs Seite . Zur Nach dem Download wählt man die Option eines zeitlich begrenzten Tests. Der Installer verlangt nur eine gültige Adobe-ID und Passwort und schon kann es losgehen.

Installation

Adobe lädt die Vorab-Tester ein über verschiedene Kanäle Feedback ans Photoshop-Team zu schicken, etwa über die Community-Seite , Facebook , Twitter oder den Photoshop.com Blog . Eine Public Beta ist auch immer ein Zeichen für die baldige Ankunft einer finalen Version. Wann ist noch unklar, Adobe verspricht aber die finale Version im ersten Halbjahr 2012.

Schneller dank Mercury Playback Engine

Anwendern von Premiere und After Effects kennen und schätzen die Mercury-Playback-Engine. Sie hat Adobes Videoprodukten beim letzten großen Release einen deutlichen Performance-Schub gebracht. Nach der durchweg großen Begeisterung war es ein cleverer Schachzug von Adobe die 64-Bit Grafikengine auch Photoshop zu verpassen. Adobe verspricht für die finale Version Unterstützung der meisten gängigen Grafikkarten, ähnlich wie es schon bei den Videotools der Fall ist. In den erweiterten Voreinstellungen von Photoshop CS 6 lässt sich bestimmen, dass der Grafikprozessor genutzt wird und wie viel RAM für die Grafik bereitgestellt wird.

Detaillierte Aussagen über Geschwindigkeit lassen sich anhand von Betaversionen kaum machen, daher warten wir für Performance-Tests noch die fertige Version ab. Wir erwarten aber, dass die Mercury Playback Engine auch Photoshop CS 6 ähnlich gut wie Adobes Videoprogrammen stehen wird. Schon jetzt fühlen sich aber Arbeitsschritte wie das Zoomen in hochaufgelösten Bildern flüssiger an.

Polierte, anpassbare Oberfläche

Das Adobe-Team hat ähnlich wie bei Lightroom der Oberfläche eine Frischzellenkur spendiert. Sämtliche der bekannten Symbole für die Werkzeuge wurden überarbeitet. Sie sind sofort vertraut aber kommen moderner daher. Insgesamt lässt sich die Oberfläche ähnlich wie in Lightroom auch abdunkeln oder in verschiedenen Graustufen anzeigen. Wer möchte kann aber beim alt bekannten leichten Grau bleiben - die hübscheren Icons, bekommen aber alle. Die schon in zwei Versionen vorhandene Mini-Bridge zum Öffnen von Dateien hängt jetzt, ähnlich wie der Filmstreifen in Lightroom, am unteren Bildschirmrand.

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