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Erster Blick auf Indesign CS5

13.04.2010 | 15:58 Uhr |

Die meisten Neuerungen in Indesign CS5 lassen sich in die Rubrik "verbesserte Arbeitsumgebung" einordnen. Darüber hinaus hat Adobe neue Funktionen für interaktive Layouts hinzugefügt.

Für den ersten Test von Indesign CS5 steht uns eine englische Betaversion zur Verfügung. Aussagen über Stabilität und Geschwindigkeit des Layoutprogramms der Creative Suite lassen sich damit noch nicht treffen, wohl aber die neuen Funktionen einem ersten Test unterwerfen.

Kleine, aber in der Praxis sehr nützliche Änderungen gibt es bei den Werkzeugen von Indesign. So muss man nun nicht mehr zum Direktauswahlwerkzeug wechseln, um den Inhalt eines Bildrahmens zu verschieben. Denn sobald man das normale Auswahlwerkzeug über ein Bild bewegt, blendet sich in der Mitte ein Doppelkreis an und der Mauszeiger verwandelt sich dort zur Verschiebehand. Um einen Bildrahmen zu drehen, klickt man ihn mit dem Auswahlwerkzeug an und bewegt den Mauszeiger an eine der Ecken. Dann blendet Indesign einen gebogenen Doppelpfeil ein, mit dem man das Bild manuell dreht. Auch die Eckenform eines rechteckigen Rahmens lässt sich jetzt direkt mit der Maus bearbeiten. Klickt man mit dem Auswahlwerkzeug doppelt in einen Bildrahmen, wechselt Indesign nicht mehr zwischen Auswahlwerkzeug und Direktauswahlwerkzeug, sondern ändert jeweils nur die Aktivierung (Rahmen oder Inhalt).

Gleichmäßige Raster

Beim Aufziehen von Rahmen mit den Rahmenwerkzeugen oder dem Textwerkzeug kann man durch Drücken der Pfeiltaste nach oben beziehungsweise nach rechts mehrere gleich große und gleichmäßig verteilte Rahmen erstellen, die Textrahmen sind miteinander verknüpft. Auch beim Platzieren mehrerer Bilder lässt sich auf diese Weise ein gleichmäßiges Raster anlegen. Erstellt man eine Kopie eines Objekts mit gedrückter Wahltaste, kann man während des Ziehens die Wahltaste loslassen und dann mithilfe der Pfeiltasten gleichmäßig verteilte Kopien erstellen.

Neu ist bei Bildrahmen die Option "Auto Fit", die man in der Steuerungspalette oder über das Fenster mit den Optionen für die Rahmenanpassung aktiviert. Skaliert man dann den Rahmen, wird automatisch auch der Inhalt mit skaliert. Dabei berücksichtigt die Funktion die Anpassungsvorgaben. Neu hinzugekommen ist das "Gap Tool", mit dem sich die Abstände zwischen Objekten verschieben oder verändern lassen. Die an den Zwischenraum angrenzenden Objekte werden skaliert oder verschoben. Ebenfalls neu ist die Palette mit den Werkzeugtipps (Tool Hints). Wählt man ein Werkzeug aus, so listen die Tipps die zusätzlichen Funktionen auf, die man durch Drücken weiterer Tasten erreicht.

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