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Adobe Photoshop CS3 Beta

02.04.2007 | 14:18 Uhr |

Gab es früher neben Photoshop den kleinen Ableger Elements, so gibt es jetzt noch einen großen Bruder. Mit Photoshop CS 3 Extended berücksichtigt Adobe weite Spezialbereiche der Bildbearbeitung. So bietet es Funktionen für die Bearbeitung von Filmclips und ermöglicht 3D-Design. Auch für medizinische Berufe sind spezielle Werkzeuge in der Creative Suite 3 hinzugekommen.

Beide neuen Photoshop-Versionen liefern ein modernisiertes Outfit sowie eine teils erneuerte Programmoberfläche. Um die zahlreichen Neuerungen schneller zu finden, bietet es sich an, im Untermenü „Workspace“ die Funktion „What’s New in CS 3“ zu aktivieren.

Mächtige „Light“-Variante

Für Experimentierfreudige: Jeder herkömmliche Filter kann als Smart-Filter angewandt werden und ist so nachträglich zu justieren.
Vergrößern Für Experimentierfreudige: Jeder herkömmliche Filter kann als Smart-Filter angewandt werden und ist so nachträglich zu justieren.

Photoshop CS 3 liefert alle Funktionen zur herkömmlichen Bildbearbeitung. Mit zu den wichtigsten Features gehört die neue Technik, einen beliebigen Filter als Smart Filter auf ein Bild anzuwenden. Diese nicht destruktive Methode zur Bildbearbeitung erfordert zunächst die Umwandlung des Bildes in ein Smart-Objekt. Ein auf die Bilddaten angewandter Filter oder Effekt erscheint in der Ebenenpalette als eigene Unterebene und ist nachträglich editierbar. Werden mehrere Smart-Filter angewandt, liegen sie als Unterebenen auf einer zusätzlichen Filterebene.

Neu ist das „Quick Selection Tool“. Das Werkzeug eignet sich hervorragend für eine schnelle Auswahl, die man direkt ins Bild pinseln kann. Den klassischen Zauberstab ersetzt es jedoch nicht ganz: Die Schnellauswahl ist nur in der Pinselbreite einzustellen, problematische Objekt-Kanten wählt das Werkzeug wegen der fehlenden Toleranzregelung nicht korrekt.

Auswahl malen: Das neue „Quick Selection Tool“ – kommt leider ohne Toleranzregelung: Der rosa Buchrücken über dem Ohr ist deshalb Bestandteil der Auswahl.
Vergrößern Auswahl malen: Das neue „Quick Selection Tool“ – kommt leider ohne Toleranzregelung: Der rosa Buchrücken über dem Ohr ist deshalb Bestandteil der Auswahl.

Weitere Neuerungen sind etwa das Menü „Refine Edge“ zum Einstellen der Auswahlkante oder ein Dialog zum Mischen von Schwarzweiß-Bildern. Gemausert haben sich auch die Gradationskurven. Hier gibt es einige Sets mit Voreinstellungen, die sich gut als Ausgangspunkt für eigene Einstellungen eignen. Adobe hat auch den Bearbeitungsumfang für HDR-Bilder in 32 Bit vergrößert. So stehen jetzt Ebenen zur Verfügung, einige Filter und mehrere Autokorrekturen.

Der Import von Camera Raw zeigt in der neuen Version eine Fülle nützlicher Erweiterungen. Farben lassen sich exakter einstellen; hier gibt es mehrere neue Reiter. Ebenfalls neu sind ein Stempel- und Reparaturwerkzeug, ein Tool zum Entfernen von roten Augen sowie eine Schaltfläche zum Öffnen eines Dialogs mit allgemeinen Einstellungen.

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