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Adobe, Monotype, Agfa, Berthold

19.12.2008 | 10:38 Uhr |

Seit diese Schrifthersteller keinen eigenen Vertrieb mehr bieten, sind nur noch Teilbestände erhältlich. Zum Abschluss sagen wir in unserer Kaufempfehlung, für wen welche Schriften geeignet sind.

Adobe Fonts
Vergrößern Adobe Fonts

Adobe, Monotype, Agfa, Berthold

Adobe-Schriften sind bei den beiden Anbietern Linotype und Fontshop zwar fest im Programm, ein direkter Bezug ist allerdings nur unter Schwierigkeiten möglich. Schade ist das aus zwei Gründen. Zum einen wegen des aktuellen Angebots im Format Opentype Pro. Die Adobe-Webseite www.adobe.com/fonts bietet zwar einen Überblick, die komplette Adobe-Collection ist allerdings nur über Linotype, URW++ oder Fontshop orderbar. Ähnlich sieht es mit den Bibliotheken der beiden Branchengrößen Monotype und Agfa aus. Nachdem Agfa und Monotype ihre Schriftkooperation eingestellt haben, ist die Freischalt-CD Creative Alliance 8.0 mit dem größten Komplett-Schriftbestand, der über Jahre zu haben war, nur noch als Teilposten anderer Zusammenstellungen zu haben. Zumindest Monotype agiert weiter als unabhängiger Schrifthersteller. Beste Bezugsadressen sind Linotype sowie die Fontshop-Zentrale.

Etwas verwaist stehen gegenwärtig die Schriftenbestände von Agfa da. Da Agfa in der Vergangenheit die Schriftbestände namhafter Fotosatzhersteller wie Scangraphic führte, sind viele Schriften verschwunden. Auch hier bleibt der beste Tipp eine Nachfrage bei Fontshop. Einen Sonderstatus haben schließlich die Schriften des ehemaligen Fotosatzherstellers Berthold. Unter Schriftsetzern genießen sie einen geradezu legendären Ruf, sind aus lizenztechnischen Gründen derzeit jedoch nur von einem US-Anbieter zu haben. Für den deutschsprachigen Raum hat die Schweizer Firma Typos Type & Image Design die Distribution übernommen.

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